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Mad Max: Another Night Of Passion

Gut, aber nicht perfekt
Wertung: 7.5/10
Genre: Melodic Hard Rock
Spielzeit: 47:41
Release: 23.03.2012
Label: SPV/Steamhammer

Nach einer wirklich bewegten Karriere sind Mad Max im Jahr 2012 wieder in ihrer Originalbesetzung unterwegs und präsentieren nun das zehnte Studioalbum, das über SPV erscheint. Elf Lieder wurden auf den Rundling gebannt, der auf den Namen „Another Night Of Passion“ hört. Der Titel ist eine nicht zu überhörende Anspielung auf das bisher erfolgreichste Album der Band, „Night Of Passion“, das nunmehr schon 25 Jahre alt ist.

Der Hard Rock dominiert auf „Another Night Of Passion“ sehr deutlich. Daneben bleibt nicht mehr viel Platz für Elemente des klassischen Heavy Metal. Auch die poppig angehauchten Schnipsel in den balladesken Liedern fallen entsprechend spärlich aus. Das Album ist geprägt von etlichen Höhen und Tiefen. Während die Stücke „Rocklahoma“ und „Metal Edge“ mit ihrer Energie und dem flüssigen Songwriting überzeugen können, bremst der dazwischen liegende Song „40 Rock“ das Temperament und die lineare Struktur schon deutlich.

Mit „You Decide“ und „Welcome To Rock Bottom“ gibt es noch zweimal auf die Mütze, bevor das Tempo mit „Fallen From Grace“ deutlich abnimmt. Es wird aber nicht nur viel ruhiger mit dem Song, auch die durchschnittliche Songqualität leidet an der Nummer. Technisch ist alles ok, aber der bis zum Erbrechen immer wieder rezitierte Songtitel, der als Refrain missbraucht wird, nervt schon beim ersten Hördurchgang. Im Vergleich zu sehr vielen anderen Liedern auf der Scheibe markiert diese Nummer einen Tiefpunkt.

Umso erfreulicher, dass sofort im Anschluss wieder guter, ausgeklügelter Hard Rock mit jeder Menge Stadionatmosphäre folgt. „Black Swan“ ist eine coole Komposition, der es nicht an Abwechslung fehlt. Sehr auffällig stellen vor allem der Sänger Michael Voss und der Gitarrist Jürgen Breforth ihr musikalisches Können unter Beweis. Die restliche Band geht ein bisschen zu zurückhaltend mit ihrem Talent um. Im Gesamten könnten ein wenig mehr Hooks und Kanten verbaut sein, an denen sich die Hörer aufhängen, beziehungsweise stoßen können.

Zusammenfassen kann man das Album als sehr solide und ambitioniert betrachten. Mad Max lassen sich von nichts abschrecken, wenn es darum geht, ihre Ideen umzusetzen. Dabei weichen sie aber zu selten vom ausgetrampelten Pfad ab. Die Gruppe könnte wesentlich mehr, das hört man.

Fans der Gruppe müssen hier schon zuschlagen. Mit „Rocklahoma“ und „Black Swan“ hat die Gruppe zwei richtig fette Nummern platziert. Genrefreunde sollten einmal in die Scheibe reinhören. Für viele werden ansprechende Soli, Lieder oder Riffs vorhanden sein.

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