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LOVE.MIGHT.KILL: Brace For Impact

Könner am Werk
Wertung: 8.5/10
Genre: Melodic Metal
Spielzeit: 48:26
Release: 17.06.2011
Label: Massacre Records

Love.Might.Kill ist schon im Vorfeld des Releases der Debüt-CD „Brace For Impact“ eine hochgelobte und gepriesene Band. Doch was steckt wirklich in der Musik der Band?

Michael Ehré, Gründer und seines Zeichens Hauptsongwriter und damit Hauptverantwortlicher der Band Love.Might.Kill (Gründungsjahr 2009) holte sich einige andere durchaus erfahrene Akteure mit an Board. Nebenbei oder vielmehr vollbeschäftigt ist er ebenfalls bei der bekannten griechischen Melodic-Metal-Band Firewind um Gus G.
Wie schon erwähnt ist Mastermind Michael Ehré hauptsächlich für das Songwriting der deutsch-italienischen Band zuständig, doch auch der italienisch-stämmige Jan Manenti (Gesang) hat seine musikalischen Ideen beigesteuert.

Das Album enthält zahllose Hits, die alle das Prädikat ‚wertvoll’ erhalten müssten. Love.Might.Kill gelingt auf „Brace For Impact“ die perfekte Dosierung zwischen würzigem Heavy Metal („Down To Nowhere“) und butterweichen, zarten Melodien (u. a. „Pretty Little Mess“) – ein Ohrenschmaus par excellence. Keiner der Songs driftet großartig in andere musikalische Gefilde ab, die Band hält Kurs auf Melodic Metal. Zur Unterstützung der Gitarren sind epische Arrangements verwendet worden, die die Musik umso interessanter gestalten. Eigentlich ist das Keyboard nur zur Untermalung da, doch von Zeit zu Zeit übernimmt es auch Melodieläufe und in „Caught In A Dream“ sogar ein kleines Solo. Einen festen Keyboarder hat Love.Might.Kill (noch) nicht, live werden sie jedoch personell unterstützt.

Die Musiker verstehen ganz offensichtlich ihr Handwerk, vor allem Sänger Jan Manenti sticht durch herausragende Leistungen hervor. Seine Stimme ist mehr als nur vergleichbar mit den ganz großen der Szene. Er glänzt das gesamte Album über mit seiner typischen Power-Metal-Stimme, auch die sehr hohen Töne gelingen ihm scheinbar mühelos.

Das Album klingt mit dem finalen Song „Will Love Remain“ aus und lässt den Hörer perplex zurück – was für ein Album im Rahmen dieses Genres.

Soviel zum Positiven des Werkes - negativ anzumerken wäre lediglich, dass den Songs ein wenig die Durchsetzungskraft, sozusagen der letzte Schliff fehlt, den zum Beispiel die Tracks vom naheliegenden Vergleich Firewind besitzen. Dies soll keine Kritik an der Musik selbst sein. Die Stücke sind tadellos komponiert und alle Beteiligten liefern einen hervorragenden Job ab, doch an einer gewissen Originalität mangelt es hier und da. Jedoch ist dies Jammern auf hohem Niveau.

Alle Fans von Melodic Metal werden sicherlich viel Spaß bei Love.Might.Kills Album „Brace For Impact“ haben.

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