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Die Tomorrow

Lord of the Lost: Die Tomorrow

Guter Vorgeschmack auf das Album
keine Wertung
Genre: Gothic, Rock
Spielzeit: 13:57
Release: 17.08.2012
Label: Out of Line

An Fleiß scheint es den Männern um Chris Harm nicht zu mangeln. Ständig unterwegs und ganz nebenbei veröffentlichen sie immer wieder neue Alben. So bringen es Lord of the Lost in ihrer fünfjährigen Karriere mittlerweile auf drei Longplayer und etablieren sich, mit ihrer scheinbar unbändigen Energie, als feste Größe in der Goth-Rock-Szene.

Mit „Die Tomorrow“ schicken die Hamburger eine Vorab-Single für ihr gleichnamiges Album ins Rennen. Die Limited Edition ist auf die diabolische Zahl 666 begrenzt und lässt einen kleinen Einblick in die neue Scheibe zu. Mit vier Songs ist dieser zwar recht begrenzt, jedoch verkneift sich man vielfältige Versionen des Titelsongs und legt stattdessen zwei B-Seiten bei, die auf dem Album nicht erscheinen.

„Die Tomorrow“ ist der krachende Einstieg und beweist, dass dieser Titel zu Recht als Single erscheint. Knackige Riffs und Elektro-Sound paaren sich hier auf angenehmste Weise und die Drums verleihen dem Titel einen druckvollen und nachhaltigen Eindruck. Gut gesetzte Breaks und Tempoverschiebungen machen das Stück zusätzlich interessant. „Die Tomorrow“ peitscht sich in die Gehörgänge und hat absolutes Ohrwurmpotenzial. So gelingt Lord of the Lost ein eingängiger, tanzbarer und treibender Einstieg.

Mit „Take The Pain Away“ setzt sich der Weg fort. Die Gitarrenarbeit funktioniert wieder bestens, was anfangs ebenso rockig wie der Vorgänger klingt, wird hier aber im Refrain deutlich ruhiger. So ergibt sich im Endeffekt eine Rockballade, bei der zum Ende des Songs die Stimme von Chris Harms besonders gut zum Tragen kommt.

Das Lord of the Lost auch gern das eine oder andere Lied covern, ist mittlerweile bekannt. So gibt es auch auf dieser Single ein Cover zu hören, diesmal ist es „The Most Radical Thing To Do“ von The Arc. Man kann sich der Version schwer entziehen und sie ist somit ebenfalls als gelungen abzuhaken.
Abschluss ist „Die Tomorrow“, hier in einem Remix von Staubkind. Der Elektroanteil geht hier deutlich in die Höhe und so verliert die Version etwas an ihrem ursprünglichen Druck. Nette Zugabe, an der man sich nicht wirklich stört, aber die auch nicht zu Zwangskäufen führt.

Alles in allem eine gelungene Auskopplung, bei der es tatsächlich etwas Bonusmaterial zu hören gibt. Die Songs sind allesamt recht kurz, aber diese vierzehn Minuten bieten abwechslungsreichen Dark Rock. So ist diese Single für Fans der Hamburger sicher ein absolutes Muss und bringt einen guten Vorgeschmack auf das Album.

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„Weil wir einfach wissen, dass wir als Band nur funktionieren, wenn wir uns nicht verbiegen“