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Lord Of The Lost: Beside & Beyond

Ein Kann, aber kein Muss
Wertung: 7.5/10
Genre: Glam Rock / Gothic Rock
Spielzeit: 26:50
Release: 17.02.2012
Label: Out Of Line

Wahre Arbeitstiere sind Lord of the Lost schon. Nach zwei Alben in den letzten beiden Jahren kommt nun schon wieder eine neue Veröffentlichung. Dieses Mal wurde es aber eine EP. Auf dieser befinden sich sieben Lieder, von denen zwei für die frühere Band des Frontmannes, The Pleasures, geschrieben und nun in neuem Soundgewand noch einmal aufgenommen wurden. Im Speziellen geht es um die Lieder „Beyond Beautiful“ und „October 29“. Das erste der beiden Stücke, welches auch der Opener der EP ist, wurde zu einer soliden Gothicrock Nummer getrimmt, die zähfließend, lasziv und melancholisch aus den Boxen kommt. Ähnliches kann man auch über „October 29“ sagen, allerdings gibt es hier keine E-Gitarren, dafür aber jede Menge Piano. Die Stimmung ist mit dem Opener aber fast identisch, die Melancholie steht etwas mehr im Vordergrund.

Auf einen gefährlichen Pfad begeben sich die Hamburger mit der Coverversion „Bad Romance“ von Lady Gaga. Als Hörer erkennt man nicht, ob die Version von Lord of the Lost nun ein Scherz, eine eigene Interpretation des Songs oder einfach nur eine härtere Version des Titels sein soll. Live mag hier der Witz-Faktor der Aktion reichen, um die Fans mitzureißen, auf CD kommt aber keine Message beim Hörer an und jemand, der mit dieser Platte, warum auch immer, in das Kapitel Lord of the Lost einsteigt, der könnte schon sehr irritiert sein.

Nun haben die Hamburger noch vier Songs mit auf die EP gepackt, die neu arrangiert wurden. Die einzige wirklich erwähnenswerte ist die orchestrale Fassung von „Dry The Rain“. Dabei haben nämlich Mono Inc. ihre Finger mit im Spiel. Der Touch, den Mono Inc. der Nummer verleihen, ist kaum zu überhören. Das Lied klingt sehr unterschiedlich zur Originalversion und bietet tatsächlich eine andere Sichtweise. Diese überarbeitete Fassung ist geglückt.

Wer sollte sich nun die Scheibe zulegen? Diese Frage ist recht schwer zu beantworten. Die-Hard Fans können zugreifen, alleine schon wegen der zwei unveröffentlichten Lieder und „Dry The Rain“. Wer die Coverversion von Lady Gaga live gehört hat und sie unbedingt haben will, der muss auch die EP ins Auge fassen. Als Einstieg in die Welt von Lord of the Lost ist die Scheibe aber nichts. Neue Fans sollten sich lieber auf die vorangegangenen Alben konzentrieren.

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