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Lokurah: When The End Comes

Langeweilegarantie
Wertung: 2/10
Genre: Metal/Hardcore
Spielzeit: 40:29
Release: 01.03.2008
Label: Manitou Music

Manche Musik lebt ja von Simplizität. Selbst Monotonie wissen einige Bands gut zu verpacken. Aber was Lokurah auf deren neuestem Album bieten, ist einfach nur einschläfernd und stumpf. 40 Minuten uninspiriertes, dumpfes Thrash/Hardcore-Geknüppel muss man sich antun, bis die Scheibe endlich ihr Ende findet. 40 lange Minuten, in denen man mehr als einmal gähnen muss. Erstaunlich, wie vollmundig die Band als eine der besten internationalen Acts des Hardcore/Metal-Stils gepriesen wird.

Lokurah aus Paris können brutal sein, sie können Tempo machen und auch ein gewisses Maß an Instrumentenbeherrschung ist nicht zu überhören, aber das war es dann auch schon. Songwritingfähigkeiten gleich null. Das Schlagzeug klingt wie die neueste Edition Tupperdosen, die Gitarren eher nach einem aufgetunten Staubsauger und der Sänger ist mit seinem Kunstgerülpse so austauschbar wie die Hälfte aller Growler in der Szene.

Zu den Einflüssen zählt man Machine Head, Pantera und Hatebreed. Ich kann genannten Bands zwar auch nicht allzu viel abgewinnen, aber was man auf „When The End Comes“ zu hören bekommt, lässt wohl selbst den stärksten „so lang es hart und laut ist, passt's“-Fan einschlafen. Nicht einmal einen ordentlichen Moshpit kann ich mir zu dem gänzlich unspektakulären Geballer vorstellen.

Einzelne Glanzlichter des Album lassen sich im Old School Hardcore-Groove von „Face Tomorrow“, „Guilty“, „Crash“ und „Sore Throat“ finden. Solide Bassarbeit und vernünftige Riffs lassen sich dort auch ausmachen. Warum bringt man die besseren Tracks eigentlich erst zu dem Zeitpunkt, an welchem der gemeine Hörer schon längst abgeschaltet und sich anderen Platten zugewendet hat? Naja, die Organisationspolitik bleibt ja der Band überlassen. Rein marketingtechnisch ist der Schachzug äußerst daneben gegangen.

„Lokurah and Thundering Records deny liability for any physical damage“, heißt es auf der Homepage der Franzosen. Gut, dass sich Band und Label von allem freisprechen, denn sonst würden sicherlich einige Klagen erregter Verwandter von Verkehrstoten wegen Sekundenschlafbewirkung der Musik bei Lokurah einflattern. Ein Album, das man auf Repeat laufen haben kann und nicht weiß, wann es fertig ist, obwohl man das Ende schnellstmöglich herbeisehnt!

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