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Latexxx Teens: Death Club Entertainment

Ein weiterer Industrial-Rock-Gigant aus Italien
Wertung: 9/10
Genre: Industrial Glam Rock
Spielzeit: 50:16
Release: 31.10.2008
Label: Decadance Records

Produziert und arrangiert von Victor Love (Dope Stars Inc.) wurde nicht nur die 2006er Demo „Moloko & Ultra-Violence“ der Latexxx Teens, sondern auch ihr neues, offizielles Debüt-Album „Death Club Entertainment“.

Der erste richtige Song nach dem Intro, „(p)Resident Evil“, könnte von dem Gitarrensound und dem Einsatz der Synthesizer her gesehen auch gut ein Song der Dope Stars Inc. sein – dementsprechend ein gutes Lied, sehr harmonisch und mit viel Raffinesse versehen. Etwas holpriger wird es mit „Hey God“, was zu hektisch und zu unstrukturiert klingt und somit beim Hören nicht viel Freude aufkommen lässt.

Bei „Maschine Zeit V  2.008“ klingen die Synthesizer um einiges powervoller und auch die Gitarren kommen noch besser zum Einsatz – ein toller Song, wo sich (auf dieser CD) erstmals der tolle eigene Stil der Latexxx Teens zeigt, der mit „Long Way To Ruin (feat. Victor Love)“ konsequent weitergespielt wird – allerdings hier wieder etwas mehr nach Dope Stars Inc. klingt, nicht zuletzt aufgrund der Beteiligung von Voctor Love höchstselbst. Die stark von verzerrtem Bass beeinflussten Verse sind eine interessante Variante, allerdings kein Vergleich zu dem Refrain und der abschließenden Bridge, welche der Band großartig gelungen sind.

Langweilig wird diese CD sicherlich nicht, denn vor allem auch wegen der elektronischen Elemente klingt jeder Song anders – „Natural Born Chaos“ ist eher schleppend und  - besonders in Bezug auf den Gesang - unmelodiöser ausgefallen, ist dafür aber mit einer angenehmen Prise Aggressivität verziert. Viel melodischer und schöner gesungen ist dafür wieder „Filth & Fury“.

Der längste Song der CD, „Mellenium“, übrigens ein Killing Joke Cover, baut spieltechnisch sehr schön auf die einzelnen Klangelemente auf und wechselt gelungen zwischen gesungenem, und geschrienem Gesang, sodass im Endeffekt ein tolles Klanggerüst entsteht. Ganz besonders schön zu hören ist aufgrund der bittersüßen Melodie die Ballade „Stardust“ – sowohl Gitarren, Gesang als auch Synthesizer tun einen großartigen Job und ergeben eine Industrial-Rock-Vorzeige-Ballade.

Mit ganzen 13, in der Regel sehr gelungenen, Stücken ist dieses Album für jeden Industrial Rock-Fan ein Pflichtkauf! Auch Fans von Bands wie Dope Stars Inc. oder Neon Synthesis (die ironischerweise auch beide aus Italien stammen) sowie Anhänger von allgemein elektronischer Musik oder melodischem, sowie härterem Alternative sollten es nicht verpassen zumindest mal in die Scheibe hereinzuhören – lohnen tut es sich alle Mal!

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