Achtung: In deinem Browser ist JavaScript entweder nicht installiert oder deaktiviert. Einige Funktionen dieser Seite stehen daher leider für dich nicht zur Verfügung.

Lanfear: X To The Power Of Ten

Eine gelungene Mischung, allerdings nicht wirklich außergewöhnlich
Wertung: 8/10
Genre: Progressive Power Metal
Spielzeit: 51:21
Release: 22.08.2008
Label: Locomotive Records

Neuer Sänger, neues Album: Nuno Miguel de Barros Fernandes heißt der neue Mann am Mikrofon von Lanfear; ein Neuzugang, welcher der Band durchaus nicht geschadet hat. So präsentiert sich das Album, nicht zuletzt durch seine variable Stimme, abwechslungsreich und auch bei wiederholten Durchgängen immer wieder interessant.

Progressive Power Metal ist eine gute Bezeichnung für den Stil der Band: So sind die Songs durchweg sogleich als Power Metal-Songs zu erkennen, jedoch sind sie, wie einem bei genauerem Hinhören auffällt, sehr komplex aufgebaut und mit Rhythmuswechseln durchsetzt.

Schon der Opener „Enter Dystopia“ präsentiert sich von Anfang an sehr energiegeladen. Eine Energie, die auch in den ruhigeren Passagen durch den Einsatz der Double-Bassdrum im Hintergrund gehalten wird. Auch das obligatorische Shred-Solo kommt nicht zu kurz.

Für Auflockerung im Album sorgt das kurze, vollkommen elektronische Zwischenspiel „Decryption“; eineinhalb Minuten, in denen der Hörer sich zurücklehnen kann, bevor Lanfear wieder die analogen Instrumente zur Hand nehmen.

Auf „Decryption“ folgt fast nahtlos „Brave New Men“, ein Song, in dem in Fortsetzung von eben jenem Zwischenspiel verstärkt auf das Keyboard gesetzt wird. „Brave New Men“ ist ruhiger als z.B. „Enter Dystopia“ und geht generell mehr in Richtung Progressive- als Power Metal, was für die Abwechslung auf dem Album förderlich ist.

Herausstechend ist noch ein weiterer Song: „Just Another Broken Shell“ verzichtet zu Anfang auf alle Instrumente außer Keyboard und Gitarre, welche einen sehr ruhigen, melodischen Ton anschlagen. Erst zur zweiten Hälfte des Titels und nach dem Einsatz des Sängers, welcher hier all seine Qualifikationen zum Besten gibt, kommt der Rest der Band hinzu.

„X To The Power Of Ten“ ist durchweg gut, durch eine gelungene Mischung aus Progressive und Power Metal auch sehr abwechslungsreich. Eine gelungene Vorstellung des neuen Sängers; allerdings nicht wirklich außergewöhnlich.

comments powered by Disqus

Werkschau einer der größten und einflussreichsten Rockbands aller Zeiten

Wie mit einer Ex-Freundin

Willkommen in der Husumer Sauna