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Lahannya: Welcome To The Underground

Alles in allem kein Pflichtkauf für Gothic-Rocker
Wertung: 7/10
Genre: Electronic Gothic Rock
Spielzeit: 35:11
Release: 21.03.2008
Label: Kabuki Records

Nach einer Zeit des Hocharbeitens – Umzug nach London, um sich dort in der DJ-Szene einen Ruf zu erarbeiten, einige Kooperationen mit dem Elektro-Projekt Soman und weiteren Aktionen – konnte Lahannya mit ihrer Band im Rücken, Ende letzten Jahres, ihr eigenes Debüt-Album „Shotgun Reality“ veröffentlichen und so aus dem Underground auftauchen. Knapp ein halbes Jahr später erscheint nun die Follow-Up-EP „Welcome To The Underground“ – doch dieser Underground bezieht sich weniger auf die Musik-Szene, sondern viel mehr auf kleine, im Untergrund organisierte, Widerstände gegen die Regierung – ein Umstand der sich auch leicht auf andere Themen übertragen lässt.

Nach einem „Prologue“, der eine kurze Einführung in die Thematik der Platte gibt, geht es um die einzelnen Teile des gesamten, funktionierenden Systems (bzw. der CD) – „Inside The Machine“ regieren pumpende Riffs mit ’Plop’endem Bass. Der langsamere Refrain wird von ruhigeren Gitarren getragen, doch eine richtig verträumte Atmosphäre kann trotz dem gelungenem Gesang nicht entstehen.

Um einiges groovender geht man bei „No Tomorrow“ zu Werke: Ein flottes Tempo wird vorgelegt, während man im Refrain erneut die Absicht verfolgt zum Träumen einzuladen, was auch gelingt – vor allem hier lassen sich doch einige Parallen zu The Birthday Massacre erkennen. Beinahe balladesk verläuft „Beneath The City“ mit seinen Streichern und dem sanften Schlagzeug-Beat, bis es im Chorus wieder härter wird.

Neben vier neuen Songs (und dem Intro) gibt es nochmals vier bisher unveröffentliche Songs – Remixe von namhaften Acts wie ASP oder XotoX. Besonders interessant ist die Alternativ-Version ASPs von dem Song „Inside The Machine“. Typisch tief-wummernde Gothic-Gitarren und klassische ASP-Männerchöre sind neu, während die Bass-Stimme größtenteils unverändert blieb.

Für die Noiseheads ist der Remix des Songs „Bleed For Me“ von XotoX zu empfehlen – feinster Rythmic Noise, bei welchem dem Hörer gelegentlich einige gehauchte bis verzerrte Textfetzen entgegenwehen.

Alles in allem kein Pflichtkauf für Gothic-Rocker, doch wer eine Vorliebe für weiblichen Gesang pflegt oder sich für Bands wie etwa The Birthday Massacre begeistern kann, sollte mal eine Hörprobe riskieren.

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