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Laaz Rockit: Taste Of Rebellion & Live Untold

Auf der Suche nach dem Sinn von Veröffentlichungen
keine Wertung
Genre: Thrash Metal
Spielzeit: 51:24
Release: 27.11.2009
Label: Massacre Records

Nun wurden auch die letzten Discs von Laaz Rockit wiederveröffentlicht: Das 1991 veröffentlichte Live-Album „Taste Of Rebellion“, welches das letzte Lebenszeichen der Band vor ihrer großen Schaffenspause war und das 2006 veröffentlichte Video vom 2005er Dynamo Open Air Festival, bei dem die Band in Originalbesetzung  aus ihrem Grab kroch. Dazwischen gab es keine neuen Outputs. Die Live-CD wurde in Tokio aufgenommen und bietet einen typischen Endachtziger Sound. Der eh schon spezielle Laaz Rockit-Sound wird hier mit eher undifferenzierten Publikumskundgebungen zwischen den Songs angereichert.

Die Band zockt in bester Laune und wird abgefeiert, wie es im Land der aufgehenden Sonne eben ist. Die Mucke klingt authentisch und sorgt für gehörige Nackenschmerzen beim geneigten Headbanger. Es macht Spaß, zu der Scheibe abzurocken, aber wen will man damit jetzt wirklich glücklich machen? Echte Fans werden das gute Stück eh schon lange als Import in ihrer Sammlung haben, die dazugehörende DVD wird eh schon recht günstig verscherbelt und sollte auch auf Grund des noch jungen Alters in den Sammlungen der Fans stehen. Zusätzliches Bonusmaterial gibt es bei beiden Silberlingen nicht.

Klar, Songs wie „Fire In The Hole“ treten auch heute noch mächtig in den Popo, aber die hat man ja eh schon. Vielleicht will man ja auch nur einfach noch mal auf dem eher einfachen Weg Kasse machen, denn das Comeback-Studioalbum „Left For Dead“ hat überwiegend positive Kritiken bekommen. Für diese neuen Fans könnte man das als Livedokument ansehen, welches noch unbekannt ist, aber natürlich auch gut 18 Jahre auf dem Buckel hat. Das nimmt natürlich nichts von der Qualität der musikalischen Ergüsse. Nach „Fire In The Hole“ sind gerade „City`s Gonna Burn“ und das Dead Kennedys-Cover „Holiday In Cambodia“ die Highlights des Albums.

Die Bay Area wird mit diesem Album wieder mit zusätzlichem Leben angeheizt. Ein Zeitdokument, welches in die Thrash Metal-Sammlungen gehört, falls es sich da noch nicht tummelt. Spaß macht das Album vor allem für Old School-Fans, denn was kann da originalgetreuer sein als das Original? Es ist gut, dass die Band zurück ist, aber ob ihnen diese Veröffentlichung wirklich weiterhilft?

Fazit: Ich bin mir nicht sicher, ob die Ziele, die man sich mit dieser Veröffentlichung gesetzt hat, erreicht werden können. Es riecht ein wenig nach Resteverwertung und Geldmacherei. Für Leute, die dem Thrash Metal amerikanisch geprägter Herkunft frönen und die diese Band noch nicht kennen (gibt es solche überhaupt?), ist dies eine gute Gelegenheit, ihrem Haupthaar eine Frischluftkur mittels ausgiebigen Headbangens zu verschaffen. Eine Wertung gibt es nicht, zumal es sich um alte Aufgüsse handelt und die DVD selbst auch gar nicht vorliegt.

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