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La Vela Puerca: A Contraluz

Nicht unbedingt ein Meilenstein der Musikgeschichte
Wertung: 7/10
Genre: Ska Rock
Spielzeit: 57:23
Release: 29.03.2005
Label: Universal Music

Wenn man an Uruguay denkt, denkt man an verarmte Menschen, heruntergekommene Städte, einen Haufen Rindviecher und an die Weltmeisterschaft 1930. Dass dieses Land aber weitaus mehr zu bieten hat als das, beweisen acht mehr oder weniger junge Menschen aus der Landeshauptstadt Montevideo.

La Vela Puerca legen mit ihrem mittlerweile dritten Album ein exotisches Prachtstück vor, das sich im Vergleich zu ähnlichen deutschsprachigen Produktionen nicht zu verstecken braucht. Allerdings ist "A Contraluz" schon aufgrund seiner spanischen Sprache eigentlich gar nicht mit einem nationalen Produkt zu vergleichen.

Schon der prägnante Einstieg in das Album - ein unverwechselbares Bläserintro - lässt erahnen, wie sich der Rest von "A Contraluz" entwickeln könnte. Das Album schwächt auf der gesamten Länge nicht einen einzigen Moment ab, es fällt absolut kein einziger Song aus der Reihe. Zwar versteht man die gesamten 57 Minuten nicht ein einziges Wort, jedoch hat auch das so seinen Reiz, da man sich durch diesen Umstand voll und ganz den musikalischen Aspekten dieses Albums hingeben kann.

Dieses Album bietet ein musikalisches Spektrum, das man in Deutschland größtenteils vergeblich sucht. Man kann nicht sagen, was genau es ist, das dieses Album so besonders klingen lässt, aber wahrscheinlich ist die offensichtlichste Antwort auch in diesem Fall die richtigste: die spanische Sprache. Vor allem der besondere Klang der beiden Sebastiáns am Mikrofon verleiht "A Contraluz" zusätzliche Exotik.

Auch musikalisch kommt das südamerikanische Temperament voll und ganz zum Vorschein, denn die vierzehn Songs übertragen allesamt eine Power und Lebensfreude, wie sie nur eine lateinamerikanische Band zu vermitteln vermag. Selbst ruhige Stücke wie "Dice", "Va a escampar" oder "Zafar" lassen keine Zweifel daran, dass es sich bei La Vela Puerca um eine energiegeladene Kombo handelt, bei deren Songs kaum jemand still sitzen bleiben kann.

Nicht zu Unrecht hat das Oktett mit "A Contraluz" und den vorangegangen Supportauftritten bei der die Ärzte-Tour 2004 auch in Deutschland zumindest einen kleinen Durchbruch geschafft. "A Contraluz" ist zwar nicht unbedingt ein Meilenstein der Musikgeschichte, aber zumindest ein guter Anfang, wenn man sich einmal mit ausländischen Klängen vertraut machen will, die nicht dem Standard der englischen Sprache entsprechen.

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