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La Ira De Dios: Cosmos...Kaos...Destruccion

Garagen-Punk und Oldschool-Fans könnte diese verworrene CD gefallen
Wertung: 5/10
Genre: Oldschool Psychedelic Punk
Spielzeit: 43:42
Release: 18.04.2008
Label: World in Sound

Der Zorn Gottes kommt im zweitausendundachten Jahre des Herrn nun zum dritten Mal über die Menschheit – und zwar ausgehend von Lima. Von dort stammen nämlich Miguel, Carlos, Xtian und Enrique, die zusammen La Ira De Dios (dt. Zorn der Götter) bilden.

Ihre neue CD „Cosmos…Kaos…Destruccion“ beginnt mit „Quemando“ – mit eher disharmonischen, durchgehenden Riffs und Gesang mit Halleffekten scheint der Song kein Ende nehmen zu wollen, bis nicht auch der letzte Hörer jede Menge bunte Farben sieht.

Wie der Name schon sagt ist „Velocidad“ ein schnellerer Song, doch dafür ist der Titel des dritten Songs „Kaos“ eher schlecht gewählt – er ist sehr monoton gehalten, die Gitarren-, Bass- und Schlagzeug-Klänge wiederholen sich prinzipiell immer gleich, sodass der Track doch recht schnell erahnbar und langweilig wird.

„Aburrido“ ist da trotz des Titels weniger einfallslos – denn genau das bedeutet es übersetzt. Die Gitarrenriffs sind zwar immer noch kein Geniestreich, jedoch abwechselungsreicher und mit einigen Soli versehen. Dank des leicht kirren Gesanges wird diesem Song auch wieder dieses bestimmte, aus der Hippie-Zeit stammende, bekiffte Flair verliehen.

Im weiteren Verlauf geht es ähnlich weiter, ob man nun auf den „Pobre Diablo“ trifft oder doch lieber den „Campo De Vampiros“ beschreitet.

Niemals zu vergehen scheint der letzte Song „Jamas Morire“ (übersetzt „niemals sterben“) mit seiner Spielzeit von 13 Minuten, die damit sogar schon für Doom-Songs in einem recht hohen Bereich liegt. Bei dem spacigen Krautrock dieser Band weiß man dann allerdings wirklich nicht mehr, was man davon halten soll.

Fazit: Garagen-Punk und Oldschool-Fans könnte diese verworrene CD gefallen, die den Hörer durch die Monotonie und die seltsam beeinflussende Atmosphäre gewissermaßen in Trance versetzt. Auf eine sich auszeichnende Produktion, tolle Gesangslinien, harmonische oder gar treibende Riffs muss man dann allerdings verzichten können – aber das konnten die Hippies damals ja auch.

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