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Kroda: Cry To Me, River

Vertonte ukrainische Geschichte und Landschaft
Wertung: 6/10
Genre: Folk Black Metal
Spielzeit: 48:20
Release: 01.07.2005
Label: Hammermark Art

"Cry To Me, River..." - ein Titel, der schmerzvolle Erinnerungen an einen gewissen, englischen Pop-Jüngling wachrüttelt. Zum Glück hat dieses ukrainische Duo, bestehend aus Eisenslav, der für die Texte und den Gesang verantwortlich ist, und Viterzgir, der sich die musikalische Umsetzung dieser zur Aufgabe gemacht hat, rein gar nichts mit Justin Timberlake zu tun - Odin sei Dank.

Dieses Erstlingswerk ist eine gelungene Mischung aus epischem Black Metal und sehr guten folkloristischen Elementen. Die Texte sind alle sehr naturbezogen und, wie so oft in dieser Sparte, mit einem großen Schuss Pathos versehen. Ein ganz großes Lob muss ich dem Coverdesigner aussprechen. Dieses ist einfach wunderschön. Überhaupt ist die gesamte Aufmachung der CD und des Booklets sehr gelungen.

Konzentrieren wir uns nun aber wieder auf die Musik, in dem wir mit dem stimmungsvollen, selbst betitelten Intro in die CD einsteigen. Man taucht durch diese mystischen Klänge gleich voll und ganz in die Atmosphäre dieser CD ein. Perfekt eingestimmt fangen wir nun mit den eigentlichen Stücken an und lassen uns auch gleich durch sehr schöne Riffs und zauberhafte Flötenmelodien in die Welt von Kroda tragen. Die oft vorhandenen akustischen Passagen und verwendeten Instrumente geben der Musik eine eigene Note. In den Knüppelparts bestimmen dann natürlich Gitarren und Drums den Sound. Das dezente Schlagwerk ist übrigens programmiert, was der Qualität aber keinen Abbruch tut - es gibt nur wenige nicht gelungene Stellen im Drumming. Der ziemlich dunkle, aber nicht gegrunzte Gesang hält sich angenehm im Hintergrund und lässt damit der Musik und den Melodien so viel Freiraum, wie sie brauchen.

Positiv herauszuheben wäre der knapp sechsminütige Titelsong, der alles Markante von Kroda vereint: Ruhige akustische Parts mit zauberhafter Melodie, netter Percussion und harte Metalriffs. Auch ein solide umgesetztes Hypocrisy-Cover mit dem Namen "Apocalypse" hat es auf den Silberling (übrigens die erste Veröffentlichung des Labels Hammermark Art) geschafft.

So bleibt mir nur noch die Kaufempfehlung auszusprechen, für alle, die dem Folk BM etwas abgewinnen können. Das Nachfolgealbum zu diesem Debüt soll noch im Herbst dieses Jahres erscheinen - man darf gespannt sein.

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