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Kivimetsän Druidi: The New Chapter

Macht neugierig auf die Full-Length-Scheibe
Wertung: 8.5/10
Genre: Fantasy Metal , Folk Metal
Spielzeit: 14:43
Release: 30.11.2006
Label: Eigenproduktion

Eine Band, die zumindest mir schon bei den ersten paar Takten ein gut gelauntes Grinsen auf die Lippen zaubert. Kivimetsän Druidi, ihres Zeichens Finnen, die sich dem Fantasy Metal verschrieben haben, spielen etwas, das ein wenig wie eine Symbiose von Finntroll oder Turisas, einer durchschnittlichen Gothic Metal Band mit typischem „Die Schöne und das Biest“-Wechselgesang (wobei hier gerade beim weiblichen Gesang ein Vergleich mit den niederländischen To Elysium ansteht) klingt, gemixt mit unverkennbaren Elementen des Melodic bis Power Metals, wie beispielsweise bei Battlelore gespielt wird. Dieses ist die erste EP mit der neuen Sängerin Jevgenia Onishko.

Die EP besteht aus drei Songs, wobei „The Tyrant“ und „Burden“ die ersten Songs in englischer Sprache präsentiert werden.

„The Tyrant“ rockt gleich in ordentlichem Tempo los und verbreitet von Beginn an eine metselige Stimmung, zumindest bis zum ersten Mal der weibliche Gesang einsetzt. Der ist beileibe nicht schlecht, hört man doch auch, dass Frau Onishko kein Problem mit den angesetzten Höhen hat, aber dennoch ist das für meinen Geschmack ein bisschen zu viel an Arie. Wunderbar dagegen die tiefen Growls von Joni Koskinen.

Gegen Ende des Songs gibt es leider noch eine Passage, in der hoher weiblicher Gesang und Keyboard aufeinander treffen und deren Mischung irgendwie ein bisschen ohrenstrapazierend ist.

Auch im zweiten Stück ist der Gesang etwas hoch angesetzt, dafür gefällt der Rest sehr. Gitarre und Keyboard harmonisch vereint, ordentlich Druck durch Drums (sowieso sehr geil) und wirklich gute Growls.

Das Highlight der CD ist aber definitiv die Neuaufnahme von „Kristallivuoren Maa“. Schon bei den ersten paar Takten fühlt man sich an Turisas erinnert, denn genauso hymnisch und zum Mitgröhlen anregend startet man. Zwischen den schnelleren Parts eingestreute Folkpassagen erinnern einen nur allzu deutlich an die finnische Herkunft der Band und passen wunderbar in das Gesamtkonzept des Songs. Auch der weibliche Gesang ist diesmal in moderater Höhe angelegt und gefällt mir dadurch gleich viel besser.

Fazit: Insgesamt bleibt nur zu sagen, dass man schon mal sehr gespannt auf das Full Length Album sein kann, denn diese Band überzeugt durch gutes Songwriting, gute Musik und macht bestimmt auch live eine ganze Menge Spaß!

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