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Killswitch Engage: As Daylight Dies

Wertung: 7.5/10
Genre: Metalcore
Spielzeit: 43:58
Release: 21.11.2006
Label: Roadrunner Records

Endlich ist es wieder soweit, die Herrscher des Metalcore haben sich dazu herabgelassen, einen neuen Massstab zu setzen. Die Rede ist natürlich von Justin Foley, Mike D’Antonio, Joel Stroetzel, Adam Dutkiewicz und Howard Jones alias Killswitch Engage.

Nachdem 2004 Kracher wie „Rose of Sharyn“, „The End of Heartache“ oder „Bid Farewell“ begeisterten, geht der Fünfer mit elf neuen Songs auf die Jagd nach moshsüchtigen Fans, Circle Pits und gefüllten Hallen.

Direkt episch beginnt die neue Scheibe mit dem Titeltrack „Daylight Dies“, das düstere Gitarrenstakkato wird live sicher von einer Menge Blitzlichtgewitter begleitet. „This is Absolution“ folgt als unglaubliches, schnelles Riffbrett mit fiesen Schreien von Howard Jones. Auffällig ist der Refrain, in dem Adam Dutkiewicz, hauptamtlich Gitarrist, sein ohne Zweifel vorhandenes Gesangstalent unter Beweis stellen darf.

In der sowieso recht umtriebigen Band - D’Antonio arbeitet als Graphic Artist und zeichnet sich für viele Artworks von Genrekollegen wie z.B. Caliban verantwortlich, Jones singt nebenbei bei „Blood Has Been Shed“ und nutzt seine Erfahrung im Business als Manager von Newcomerbands à la „12 Tribes“ – ist Dutkiewicz trotz allem der Workaholic. Neben vermehrter Gesangsaktivität produzierte er sämtliche KSE Alben mehr oder weniger selbst und findet auch noch Zeit, die Aufnahmen von Bands wie u. a. „Underoath“, „Unearth“ und „Every Time I Die“ zu betreuen.

Ein weiterer Fixpunkt des neuen Werks ist die Single „My Curse“ – mit dem straighten Beat in der Strophe und dem erneut wunderbar gesungenen Refrain sicher einer der verträglicheren Tracks.

Trotzdem wird nicht auf ein breites Riff und zweistimmige Melodien verzichtet, die von den überaus versierten Musikern perfekt dargeboten werden.

Viel hektischer und härter ist das folgende „For You“, das in der Struktur an leicht verträgliche Converge-Titel erinnert, sich aber wieder im von Dutkiewicz gesungenen Refrain von der lebenden Hardcore-Legende abhebt.

In eine ähnliche Kerbe schlagen das schnelle „Still Beats Your Name“, das treibende „Eye of the Storm“ und „Break the Silence“.

„Desperate Times“ ist langsamer und kehrt mit Krokodilstränen im Knopfloch wieder zum Epischen zurück.

Mein Faizt: Was auch immer Killswitch Engage anfassen, es hat Hand und Fuß. Den überfüllten Metalcore Markt brauchen sie daher auch auf gar keinen Fall zu fürchten, und das nicht zuletzt aufgrund der riesigen, treuen Fanbase, die sie sich mit den letzten drei Alben aufgebaut haben.

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