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Katjuscha: Heavy Industry

Klassischer Heavy Metal aus Österreich
Wertung: 7.5/10
Genre: Heavy Metal
Spielzeit: 15:01
Release: 31.12.2011
Label: Eigenproduktion

Die Österreicher Katjuscha haben sich dem klassischen Heavy Metal verschrieben, das ist sofort zu hören. Die Musik ist sehr Rock`n´Roll-lastig und wird von jeder Menge Vintage-Sound getragen. Sofort drängen sich die Urgesteine aus den Achtzigern auf. Doch ganz vergleichen kann man Katjuscha mit den Szenegrößen von damals dann doch nicht. Erstens ist der Sound, wenn auch auf alt gemacht, besser und anders und zweitens merkt man auch in den Songs, dass die letzten dreißig Jahre Musikgeschichte an dem österreichischen Quartett nicht spurlos vorüber gegangen sind. Das ist auch gut so. Niemand möchte doch eine Eins-zu-eins-Kopie haben. Und so schaffen es Katjuscha zwar, ganz deutlich darauf hinzuweisen, wer die Vorbilder sind, müssen diese aber keineswegs kopieren. 

Die vier auf dem nun erschienenen zweiten Demo enthaltenen Songs sind sich etwas ähnlich. Man könnte auch sagen, sie sind sich sehr unähnlich. Ein paar Sachen ähneln sich. Zum Beispiel das durchgehend flotte Tempo. Die Band hat keine Balladenambition. Es muss rumpeln, und das kräftig. Diese Tatsache beweisen die Alpenländler wirklich in jedem Song. Es sind nicht alle Lieder exakt gleich schnell, aber man merkt sehr zügig, dass von Seiten der Musiker sehr viel Wert auf ein durchgehendes Songtempo gelegt wird. Ansonsten rockt das Teil einfach wie Hölle. Die Lieder schieben gut nach vorne und verbreiten Partylaune. Und diese hält sich konstant auf sehr hohem Niveau. 

Das Beste ist: Das Teil klingt auch noch vernünftig. Bei Eigenproduktionen ist das nicht die Regel. Fetter Sound und genauso fette Lieder ergeben eine ziemlich coole Mischung. Man kann ohne zu übertreiben behaupten, dass die CD einfach Spaß macht und schön zu hören ist. Keinen zu geringen Anteil an dieser Tatsache hat die recht gute Produktion zu verantworten. 

Interessant ist die Musik der Combo für alle Fans des klassischen Heavy Metal, vor allem wenn dieser auch noch deutliche Restspuren von Rock`n´Roll aufweist. Hoffentlich hört man noch öfter von der Band. 

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