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Katalepsy: Musick Brings Injuries

Geschmackvoll wie das Cover
Wertung: 2.5/10
Genre: Grindcore
Spielzeit: 25:48
Release: 13.06.2007
Label: Soulflesh Collector

Mein „Lieblings“label Soulflesh Collector versorgt die Metalwelt mal wieder mit einer neuen Schlachtplatte aus Russland. Die heutigen Metzger hören auf den Namen Katalepsy und kredenzen dem geneigten Hörer sieben Songs aus grobem Gehacktem unter dem Titel „Musick Brings Injuries“. Ob da der Name Programm ist?

Nun, nicht wirklich. „Gialo“ als Opener erfüllt zwar seinen Zweck, wird aber keinen Grindcore Fan mehr hinter dem Ofen hervorlocken. Es gibt natürlich die üblichen Filmzitate, unmenschliches Geprügel an den Drums (hey, den Begriff „Drumcomputer“ habt ihr jetzt gesagt) und „Gesang“, der die übliche Mischung aus Gegrunze und etwas, was man mit gutem Willen als hyperaktiven Frosch bezeichnen kann, ist. „Sluggish Cranial Grinding“ geht danach glücklicherweise einen minimal anderen Weg, denn hier werden auch mal Breaks und andere Strukturen in den Songs ausprobiert. Über die Vocals kann man natürlich weiterhin streiten.

„Roots Of Fuck“ empfinde ich ähnlich geschmackvoll wie das Cover, aber wirklich schocken kann man damit heutzutage ohnehin niemanden mehr. Aber das gehört in diesem Genre nunmal auch zum guten Ton. Das nachfolgende „Rabid“ ist im Übrigen eine Coverversion der Szenevorreiter Mortician. Die Tatsache, dass sich „Rabid“ nicht vom eigenen Material der Russen unterscheidet, lässt zwei mögliche Schlussfolgerungen zu. Entweder sind Katalepsy sehr von den Amerikanern beeinflusst oder der Rezensent hat kaum Ahnung von Grindcore. Die Wahrheit liegt im Übrigen wieder einmal irgendwo in der Mitte.

Die beiden letzten Songs tönen für mich daher auch kaum anders als ihre Vorgänger, allerdings mit einem gravierenden Unterschied. Aus einem unersichtlichen Grund wird die Produktion immer schlechter. Schwer zu erklären, was da passiert ist, vielleicht wurden Demoaufnahmen verwendet.

Die Überraschung der Platte kommt aber zum Schluss, denn „S.O.D.“ steht für „Symphony Of Destruction“, was den Song als Megadeth Cover entlarvt. Um es kurz zu machen: Erkennen lässt sich der Klassiker in dieser Version kaum. Nett, aber verzichtbar.

Fazit: Rein subjektiv betrachtet finde ich „Musick Brings Injuries“ stinklangweillig. Grindcore ist eben nicht mein Genre, weswegen Fans sich die ganze Chose ruhig mal geben können. Aber auch für die gilt der letzte Satz des vorherigen Absatzes.

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