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Kalt: Dein Gott

Schöner Düster-Gothic mit Suchtfaktor
Wertung: 9.5/10
Genre: Gothic
Spielzeit: 51:37
Release: 29.04.2011
Label: Echozone / Mike York

Hinter Kalt verbirgt sich die neue Band des Garden Of Delight-Gitarristen Mike York. Nun, da seine Hauptband sich in Wohlgefallen aufgelöst hat, hat er Zeit und Raum für Neues.

So gab es denn auch bereits die EP „Wie Ein Einziger Tag“ als Gratisdownload auf die Ohren und machte Lust auf ein düsteres Gothic-Album. Dieses erscheint nun - uind die EP hat die Messlatte hoch gehängt.

„Dein Gott“ macht bereits vom Layout und dem Beiwerk her Spaß: Im DVD-Format veröffentlicht bringt die Scheibe neben einem grafisch sehr schönen Booklet auch noch Aufkleber und Autogrammkarte mit. Davon geblendet und voller Vorfreude landet die CD dann im Player. Insgesamt gibt es nur neun Tracks, die aber mit einer immensen Spielzeit von 51 Minuten.

Die Songs sind eine Mischung aus deutscher Sprache und englischer Sprache und gleich der Opener  „Lebe“ ist in der Nicht-Muttersprache Mikes gehalten. Düster und bedrohlich klingt er, als Mike die ersten Zeilen ansingt und sein Akzent kommt dabei richtig klasse zur Geltung. Inhaltlich geht es darum, weiterzumachen; musikalisch klingt alles nach Weltuntergang. Kunstvoll stehen sich hier die Gegensätze gegenüber.

Mike York bewegt sich auf den Spuren des traditionellen Gothic Rock. Parallelen zu The 69 Eyes, Fields Of The Nephilim begegnen einem an jeder Ecke, ohne unangenehm aufzufallen. Die Mischung aus tiefen Stimmen, düsteren Gitarrenriffs und donnernden Schlagzeugrhythmen macht Song um Song Spaß.

„The Darkness“ ist dann ein Song auf Englisch und die besprochene Dunkelheit kommt direkt beim Hörer an, denn Mikes Stimme scheint direkt aus dem dunkelsten Part eines alten, sagenumwobenen Friedhof zu kommen. Interessante lyrische Ideen erfährt der Hörer dann im Song „Wie Die Welt Zusammenbricht“, während musikalisch erneut die düstere Stimme des Frontsängers das Klangbild dominiert und das donnernde Schlagzeug in den Hintergrund verbannt.

Die CD endet schließlich schneller, als der geneigte Hörer es wahrhaben möchte. Das Schlusslicht bilden zwei instrumentale Nummern und es ist schade, Mikes Stimme nicht erneut hören zu dürfen. Generell möchte man einfach noch einen und noch einen Song, doch nach Track Nummer neun bleiben die Boxen stumm. Bleibt nur, sich mit dem Booklet und erneutem Hören zu trösten und ein zufriedenes Fazit zu ziehen: Die EP hat nicht zuviel versprochen. "Dein Gott“ ist ein düsteres Gothic-Meisterwerk dessen Schicksal es nun sein wird, immer wieder vom Laser des CD-Players malträtiert zu werden.

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