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Kali Yuga: Wrath Of Durga

Einen Tick besser als das Debüt
Wertung: 7,5/10
Genre: Melodic Death Metal
Spielzeit: 42:39
Release: 01.11.2012
Label: G.U.C.

Kali Yuga kennt man mittlerweile in der The-Pit.de-Redaktion – zumindest das Langrillendebüt “Slaves To The Subliminal” aus dem Jahr 2011 konnte immerhin sieben Punkte einfahren und bliebt in so guter Erinnerung, dass der Nachfolger “Wrath Of Durga” nun auch besprochen wird. Übrigens bleiben sich Kali Yuga thematisch treu: Wie auch der Bandname hat der neue Albumtitel seine Wurzeln im Hinduismus – Durga ist eine weibliche Gottheit, die sowohl gütig als auch strafend tätig ist.

Mittlerweile hat sich ein kleiner Line-Up-Wechsel aufgetan, der mit Neu-Drummer Jean bereits im Sommer 2012 erfolgreich beschlossen werden konnte. Weiterhin bestehen bleibt aber die musikalische Ausrichtung der Truppe: Hauptsächlich schwedisch angehauchter Melodic Death Metal wird mit einer spürbaren Prise Viking-Zorn und einem Fitzelchen Thrash vorgetragen; das bewegt Kopf, Beine und Arsch und macht nicht zuletzt aufgrund der durchdringenden Stimme von Sänger Grützer und den schönen Gitarrenspuren mächtig Laune.

Apropos Gitarren: Michbert und Eik haben ja schon auf dem Vorgängeralbum ordentlich Feuer versprüht, auf „Wrath Of Durga“ lässt sich aber mit Leichtigkeit schon nach dem ersten Durchlauf eine Steigerung erkennen. Mehr Spaß, mehr Engagement, schönere und vor allem mitreißendere Gitarrenläufe – als bestes Beispiel sei da nur „Scene Of A Murderer“ angepeilt, bei dem treibende Gitarren neben zerbrechlichem Gezupfe bestehen können, ohne dass einer der beiden Parts in den Hintergrund geraten würde.

Doch starten wir mal am Anfang: Schon das Intro „Dawn“, instrumental gehalten, bietet zwar einen recht abrupten Übergang zum ersten richtigen Song „Desecration“, leitet das Album aber sehr spannend ein. „Oblivion“ bietet sich dann als erster Anspieltipp an – allein die Introgitarren, obwohl man sie mittlerweile wahrscheinlich bei jeder dritten Vikingband gehört hat, sind wirklich gut gemacht und Grützers Stimme fädelt sich da optimal ein. „The Agony“ kommt dann mit einem furztrockenen Rhythmus daher, der aber zu der rauen Stimme des Sängers und zur ganzen Songatmosphäre recht gut passt. „Trocken“ soll hier schließlich auch keinesfalls gleichbedeutend mit „langweilig“ dargestellt werden – die meisten Stonerbands beispielsweise verwursteln ja seit Ewigkeiten trockenste Rhythmen und kommen damit wunderbar zurecht.

Der Titeltrack gestaltet sich entgegen seinem Titel gar nicht mal so wahnsinnig zerstörerisch und wütend; klar, es wird ordentlich nach vorne gebrettert und der Mann am Mikro drückt seine Stimme in ungewohnte Tiefen, aber ein bisschen mehr Raserei hätte man sich schon gewünscht. Zu Anfang vermutet man ja noch einen recht rasanten Track, bei ungefähr der Hälfte schalten die Thüringer aber fast unmerklich einen Gang runter.

Auch das finale „As We Speak“ schafft es nicht mehr so recht, sich noch einen Platz in der Ohrwurmecke zu erkämpfen, dafür macht das Album aber unterm Strich einen wirklich guten Gesamteindruck. Mit einer leichten Steigerung zum Vorgänger kann die Truppe immerhin 7,5 Punkte einholen und mit „Oblivion“ und „Scene Of A Murderer“ zwei bärenstarke Tracks verbuchen.

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