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Junior: Y'all Ready To Rock?

Ungezwungener Fun Punk
Wertung: 7.5/10
Genre: Fun Punk
Spielzeit: 42:16
Release: 06.07.2006
Label: Rude Records

„Achtung, die Hinterwäldler kommen!“ - na ja, gut... Ganz so krass bedarf die (relativ oberflächliche) Kurzbeschreibung des amerikanischen Südstaaten Trios um Junior nun auch wieder nicht auszufallen. Die selbsternannten „Ami-Knalltüten“ um Kiley Bland (Gesang & Gitarre), Steve Cox (Schlagzeug) und Adam Hoffoss (Bassgitarre) haben sich aufgemacht, den leichtfüßigen, frischen und (zumeist) nonsenshaften Punk-Rock zu zelebrieren. Dabei sollten sie wohl - laut Presseinfo - auch ganz erfolgreich sein in ihrer amerikanischen Heimat (u.a. gewannen sie dort den zweiten Platz beim “Grammy Awards Demo Contest“). Und wenn schon so namhafte Sponsoren wie beispielsweise Budweiser für die Jungs in die Bresche springen, können sie wohl eigentlich gar nicht so übel sein, oder?

Ebenso ist positiv anzumerken ist, dass man trotz des weltweit noch relativ eingeschränkten Bekanntheitsgrades immerhin schon weit über 50.000 Download-Klicks auf der bandeigenen „Myspace“ – Seite (www.myspace.com/junior) für sich verbuchen kann, sowie bereits jetzt schon acht Fanpages und ein groß angemeldetes Interesse aus dem Land der aufgehenden Sonne vorhanden ist: Nämlich Japan! Doch auch bezüglich Tourneen ist man nicht gänzlich faul gewesen und schloss sich hierbei mit solch namhaften Kollegen wie Lifehouse, Bowling For Soup und The All American Rejects zusammen, um hierbei nicht wenige (und durchaus ansehnliche) Erfolge feiern zu können.

Mit dem vorliegenden “Y´all Ready To Rock?“ soll nun ab Sommer auch erstmalig der deutsche Musikmarkt heimgesucht werden. Dabei sehen die Chancen, gehört und beachtet zu werden, für das „Sex, Drugs, Fun and Rock ´n´Roll“ – Trio gar nicht mal so schlecht. Denn das vorliegende Debütwerk ist (zumindest grob gesagt) eine wirklich nette, unterhaltsame und anschauliche Konstellation aus jenen ulkigen Bands wie beispielsweise Blink 182, Green Day und der Bloodhound Gang. Soll heißen, dass man mit Sicherheit nicht vor hatte, auf “Y´all Ready To Rock?“ Songs zu integrieren, die man „für die Ewigkeit“ geschaffen hatte. Ebenso steht hierbei die ungezwungene und naturgegebene gute Laune der anwesenden Protagonisten im Vordergrund, die dermaßen authentisch und ansteckend wirkt, dass man sich ihrem Bann wirklich nur sehr schwer entziehen kann.

So bieten allein die ersten 10 (der insgesamt 14) Songs des Albums einen kernigen und beschwingten Ohrwurmcharakter, wie er so wohl nur im Süden Amerikas möglich ist. Man singt und sinniert hierbei in bester Punk-Rock Manier über den alltäglichen Wahnsinn des Lebens, schöne Frauen und ausgelassene Partys zusammen mit Freunden. Dass es aber auch anders geht, beweisen die Jungs hierbei u.a. mit der amüsanten Mitklatsch-Country-Nummer “I´m Broke, But I Try“ und der (nicht ganz ernstgemeinten?) Akustikhymne “The Marijuana Song“. Letzten Endes wird sich dann auch in professioneller A-Capella Manier mit dem selbstreflektierenden (sowie aber auch ironischen) “The Rap“ erfolgreich verabschiedet.

Zurück bleibt hierbei ein Gesamtwerk, dem man rundum seine natürliche Spielfreude und dem Spaß am Musizieren anmerkt. “Y´all Ready To Rock?“ ist im Grunde genommen zwar wirklich ziemlich „leichte Kost“, aber bekanntlich kann diese zwischendurch auch oftmals mit am besten schmecken, oder?

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Fantastischer Abend, der viel zu schnell zu Ende ging

Trotz eher kurzem Set des Headliners ein schöner Konzertabend