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JST: Instrumetal II

Metal instrumental
Wertung: 8/10
Genre: Progressive Metal
Spielzeit: 54:56
Release: 01.01.2008
Label: Eigenproduktion

Metal funktioniert auch ohne Sänger, Shouter, Growler oder Screamer. Das beweisen JST mit ihrem neusten, selbstproduzierten Album „Instrumetal II“. Die Vielfältigkeit der zehn einfach durchnummerierten Songs erschwert eine genaue Festnagelung auf ein bestimmtes Genre, eine grobe Einordnung in den Bereich Progressive Metal machen u.a. der komplexe Aufbau der Songs und die Stil- und Tempowechsel innerhalb der einzelnen Songs vertretbar.

Im Vordergrund steht meistens, mangels Alternative, die Melodiearbeit der Gitarre, manchmal fast unverzerrt, manchmal mit hochgeschraubten Distortion-Effekten.

Track Nr. 4, z.B., wartet, bei einer Länge von 7 Minuten 41 Sekunden nicht nur größtenteils mit feinfühligen Gitarrenmelodien auf, sondern auch mit filigraner Schlagzeugarbeit und eben solchen Basslicks.

Im Vergleich dazu ist Track Nr. 2 durchgehend hektischer, zum Teil auch härter ausgelegt. Streckenweise dominieren Bass und Schlagzeug rhythmische Passagen, danach übernimmt wieder die Gitarre.

Ein Manko des Albums, welches auch an diesem Track auffällt: Die Abmischung ist nicht immer optimal, manchmal geht die Gitarre neben dem Schlagzeug ein wenig unter. Dies ist wohl darin begründet, dass es sich um eine Eigenproduktion handelt und das Aufnahmebudget deshalb wahrscheinlich eingeschränkt ist.

„Instrumetal II“ bietet insgesamt zehn wohldurchdachte, gut konstruierte Songs von unterschiedlichster Länge. Trotz kleinerer Produktionsschwächen macht das Album unbedingt Lust auf weiteres Material, sowie auf ein Live-Konzert von JST.

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