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Jade Star: Motherfucker Overkill

Selbstfindungsprozess noch nicht abgeschlossen
Wertung: 6/10
Genre: Nu Metal
Spielzeit: 20:38
Release: 30.11.2006
Label: Eigenproduktion

Jetzt hab ich hier eine Infomappe und das neben dem Demo Wichtigste fehlt: Die Bandinfo. Nun gut, nicht schlimm, Jadestar stammen aus Mönchengladbach, wie die Kontaktadresse belegt. Seit wann es die Band gibt und ähnliche Infos bleiben deshalb verborgen, da auch die Bandhomepage da nichts verrät.

„Claim“ legt erstmal richtig schön los. Es groovt und bietet trotz der recht soften Auslegung doch auch für den beinharten Rocker noch genug Metalwurzeln. Die etwas zurückhaltenden Passagen, andere würden es wohl als spärlich bezeichnen, sorgen für einige Auflockerung. Jawohl, ein melodischer gut arrangierter Song, der durch den Refrain auch schnell ins Ohr geht und dort verweilt.

„Heduphi“ beginnt sehr elektronisch, was mir einige Sorgenfalten auf die Stirn zaubert. Dies ist aber nur ein paar Sekunden lang penetrant, bevor dann Fatality seine Gitarre in den Vordergrund stellt. Die Gesangsmelodien sorgen wieder für die wohl gewollte Eingängigkeit. Allerdings missfällt mir der immer wiederkehrende Refrain, der ein wenig zu häufig aus dem Kehlchen gelockt wird.

Dann übernimmt die Electronic-Mucke immer mehr Überhand und „Destroyed“ findet durch diese Orientierung trotz des gelungenen Refrains nicht wirklich mein Gefallen. Schade, denn dass die Jungs das besser können, haben sie mit „Claim“ ziemlich deutlich dargestellt. „After Hour Sunrise“ beginnt dann auch mit Pieptönen und elektronischen Tönen. Da nun auch der Gesang erstmal ein wenig stört, bleibt nicht viel über, was ich positiv über den Song kommentieren kann. Ein netter Refrain kann da leider nicht mehr allzu viel retten.

Den Abschluss der Scheibe bildet dann „Motherfucker Overkill“. Hier steig ich dann komplett aus, das ähnelt mehr einer verzerrten Geräuschkulisse, welche nur durch die Drums und den Gesang zusammen gehalten wird. Electronic Fans werden es vielleicht mögen, mein Fall ist das absolut nicht. Selbst die Gesanglinien vermögen es nicht, noch etwas rauszureißen.

Fazit: Wenn die Band will, kann sie Akzente setzen („Claim“), aber irgendwie bin ich mir nicht so sicher, ob sie sich schon selbst gefunden hat. Um zu wissen, in welche Richtung die musikalische Reise geht, sind 5 Songs zu wenig. Insgesamt gesehen gibt`s hier aber etwas zu viel Hausmannskost.

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