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Jack Slater: Blut / Macht / Frei

Finger weg!
Wertung: 3/10
Genre: Death Metal
Spielzeit: 49:52
Release: 14.03.2008
Label: War Anthem Records

Wenn man bedenkt, dass die deutschen Deather von Jack Slater (das war übrigens der Name des Charakters, den Arnold Schwarzenegger in dem Actionfilm „Last Action Hero“ 1993 darstellte) bereits seit 1995 existieren und man aber bisher nur drei vollständige Alben zusammenbringt, ist das nicht wirklich viel, auch wenn man erst seit 2001 einen Plattenvertrag hat.

Könnte aber auch daran liegen, dass sich Jack Slater selbst nicht all zu ernst nehmen und auch eine ordentliche Prise Humor in ihre Musik mit einfließen lassen.

Kleines Beispiel gefällig? Nehmen wir zwei Zitate aus dem Song „Eisenwichser“ vom letzten Album „Metzgore“: „…ich reib mein Genital an der Thermoskanne“ oder „der Staubsauger bereitet mir große Freude“…

Ähnlich schaut es auch wieder auf der neuesten Langrille „Blut / Macht / Frei“ aus, doch das ist es nicht, was mich bei Jack Slater am meisten stört, denn aufgrund der Grunz-Vocals kann man eh nicht wirklich verstehen, was Sänger Horn von sich gibt. Es ist schlicht und einfach die Musik, die banal ausgefallen ist.

„Noch nie klang Jack Slater so kraftvoll, tight, brutal, differenziert, facettenreich und innovativ wie auf „Blut / Macht / Frei““ heißt es in der Bandbiografie… Naja, aber dafür gibt es noch zirka einige tausend weitere Band, die das trotzdem noch besser hinkriegen. Da reißt es auch nichts heraus, wenn man die erste Band sein soll, die in einem Death Metal Song ein Saxophonsolo (das zudem bei dem Song „Narbe, Part III“ gewaltig nervt) eingebaut hat, denn wen interessiert das wirklich?

Zugegeben, es gibt einige Riffs, die wirklich vielversprechend klingen, aber unterm Strich reicht das einfach nicht aus, um ein Album hörenswert werden zu lassen. Auch zeigt man sich sehr abwechslungsreich, aber oftmals wäre hier weniger mehr gewesen, denn gerade weil viele Riffs und Ideen total langweilig und abgelutscht klingen in Kombination mit komplexen Arrangements, verspüre ich nicht wirklich die Lust, mir „Blut / Macht / Frei“ jemals wieder anzuhören!

Schade eigentlich, denn was man zwischen den Zeilen so heraushört, klingt eigentlich wirklich vielversprechend. Die Jungs haben definitiv Potenzial und sind gewiss keine schlechten Musiker.

Auch der Sound ist wirklich sehr gut und druckvoll ausgefallen, schließlich wurden die Aufnahmen in den polnischen Hertz Studios gemastert, welche sich auch schon für einen brachial-fetten Sound bei Vader oder Decapitated verantwortlich gezeigt haben.

Fazit: Dennoch wird es sicherlich genug Fans geben, die Gefallen an „Blut/Macht/Frei“ finden werden. Wer aber Wert auf Qualität und herausragendes Songwriting legt, sollte hier lieber die Finger davon lassen!

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