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Jack Frost: My Own Private Hell

Sehr gut für ruhige Stunden geeignet
Wertung: 8.5/10
Genre: Doom, Gloom Rock
Spielzeit: 46:1
Release: 22.09.2008
Label: Silverdust Records

Ja mei, da schau her! Jack Frost kommen aus dem guten Nachbarländle Österreich. Dort sind die Doom/ Gloom Rocker schon seit 1992 aktiv. Mit „My Own Private Hell“ werfen sie nun ihr siebtes Studiowerk auf den Markt.

Was beim Opener sofort auffällt, ist die Stimme von Frontman Phred Phinster. Diese ist sehr tief, dunkel und melodisch. Bei „Still“ sind die Vocals zeitweise so stark gebunden, dass es schwer ist, etwas zu verstehen, da es undeutlich wird. Bei „Private Hell“ ist es anders. Hier steht der Text im Vordergrund und der Gesang ist mehr erzählend.

Es wird viel Wert auf Melodien gelegt, so beim schon eben genannten „Still“ oder auch bei „Leaving Song“, der fast an eine Halbballade erinnern mag, sowie bei „In Misery“. Die beiden letzten beinhalten zudem noch eine starke Steigerung, sowohl vom Tempo, als auch von der Lautstärke. Im Gegensatz dazu stehen die rhythmischeren Stücke wie „Days Never End“. Hier knallt die Musik in den Strophen ziemlich abgehackt aus den Boxen.

Zudem gibt es noch zwei Coversongs. Zum einen ist dies „Red Roses Day“ von The Priests und zum anderen John Denvers „Leaving On A Jet Plane“. „Leaving…“ ist dabei sehr ruhig, dunkel und traurig, taut aber zeitweise wieder auf und rockt richtig gut. Jack Frost haben es geschafft, den Songs eine ganz eigene Note zu geben, sie jedoch nicht zu sehr zu verändern.

Ein großes Thema auf dem Album ist die Atmosphäre der Songs. Häufig ist es sehr melancholisch, wie bei „Leaving Song“. Dabei sticht vor allem der letzte Song „For Ages“ heraus, dass einerseits die 6-Minuten-Marke geknackt wird und als sehr kompaktes, stimmungsvolles Stück daherkommt.

Fazit: Jack Frost haben es über die Jahre geschafft, ihren Stil zu wahren und nichts an Qualität einzubüßen. Die Platte beinhaltet schwere Riffs neben minimalen Arrangements zu traurigen, melancholischen, düster tragenden Melodien, verpackt in Doom-Hymnen oder rockigen Kalibern. Das Einzige, was man sich wünschen mag, sind zeitweise etwas mehr Power an manchen Stellen und noch den ein oder anderen ohrwurmtauglichen Song mehr, wie „Still“. „Private Hell“ dürfte auch Fans von Bands wie End Of Green, Danzig, HIM oder Fields Of The Nephilim gefallen und scheint sehr gut für ruhige Stunden geeignet.

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