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Insense: The Silent Epidemic

Vor allem für Fans des Genres
Wertung: 6.5/10
Genre: Metalcore
Spielzeit: 43:18
Release: 11.05.2007
Label: Black Balloon Records

Aus Norwegen kommt nicht nur Black Metal, denn auch am Land der Fjorde gehen die weltweiten musikalischen Trends nicht vorbei. Insense gehören zu den Bands, die sich von ihrer tiefschwarzen metallischen Folklore abgegrenzt haben und sich moderneren Sound verschrieben haben.

Das Zauberwort heißt mal wieder Metalcore. Bands und Alben dieses Genres scheinen ja wie Unkraut aus dem Boden zu schießen. Das macht es für die Bands schwer, sich von der Masse abzuheben. Tatsächlich schaffen Insense dieses nur eingeschränkt, auch wenn sie keineswegs Newcomer sind.

Das neuste Werk der Coreler nennt sich „The Silent Epidemic“ und ist wohl als ein klassisches zweischneidiges Schwert zu bezeichnen. Insense sammeln in den ruhigeren Passagen Pluspunkte, denn hier kommt ihre Progressivität zum Vorschein und Tommy Hjelm kann durch seine cleanen Vocals glänzen.

Doch nur allzu schnell fällt man in den Metalcore Einheitsbrei zurück. Viele der aggressiveren Riffs klingen verdammt ähnlich und haben kaum Wiedererkennungswert.

Ähnlich sieht es mit Tommys Screams aus. Man hat den Eindruck, dass die Norweger ihr kreatives Potenzial einfach nicht ausnutzen.

Das Ergebnis ist vor allem für Fans des Genres interessant, die ein nettes Album mit guten Ansätzen hören wollen. Für alle anderen, die mal einen Blick über den Tellerrand des konventionellen Metal riskieren wollen, gibt es bessere Alternativen.

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