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Insane: Concord The World

Manchmal sind Verwechslungen doch zu was gut
Wertung: 8/10
Genre: Death Metal, Hardcore
Spielzeit: 21:08
Release: 03.06.2012
Label: Edge Records

Zufälle gibt's, die gibt's gar nicht: Vor Jahren flatterte der Rezensistin die "Doppelfickerspiegelpanzer"-Scheibe der bayerischen Insane ins Haus. Heuer wurde eine weitere Promo einer Band desselben Namens angepriesen, also riss man sich diese natürlich direkt unter den Nagel. Pustekuchen: Diese Insane kommen nicht etwa aus Deutschland wie die oben genannten Kollegen, sondern aus dem nicht weniger beschaulichen Ungarn und statt Spaß Metal mit Extremfaktor gibt es hier auf "Concord The World" eine Mischung aus Metal und Hardcore auf die Ohren. Und das Beste ist: Die Verwechslung lohnt sich. Insane (HU) sind eine echt positive Überraschung im tristen Alltag der meist doch allzu vorhersehbaren Hardcore-Bands.

Der ungarische Fünfer haut mit "Concord The World" bereits das zweite Album nach der 2008er Veröffentlichung "Our Island - Our Empire" heraus. Acht Tracks mit gerade einmal 21 Minuten Laufzeit mögen nicht nach viel klingen, zumal drei der Stücke die Zwei-Minuten-Marke nicht einmal ankratzen, allerdings weiß das Quintett sehr wohl, was es benötigt, um den Hörer zumindest auf der Albumlänge zu fesseln.

Das Hauptaugenmerk liegt hier auf der Mischung aus brachialen Gitarren, mindestens ebenso brutalen Schreien, bei denen Leadsänger Bertalan Tóth glänzen kann, und eingewebten Melodien, die teilweise schon ein bisschen Post-Hardcore-Feeling aufkommen lassen, erst recht, wenn sich Bassist Csaba Zahorán mit klarem Gesang einschaltet. Songs wie "City Of Havoc" erinnern dabei stellenweise auch mal an die britischen Kollegen von Bury Tomorrow, die das Beauty-and-Beast-Gesangsdoppel ja auf ihrer neuen Scheibe "The Union Of Crowns" nahezu perfektioniert haben.

Doch zurück zu "Concord The World" - nach dem knapp einminütigen Intro "Light At The End Of The Tunnel" wummert direkt der Titeltrack durch die Boxen, der schon an der Gitarrenfront zu Beginn ordentlich Fahrt aufnimmt. Ein richtiges Highlight bietet dann aber von Beginn an "Lighthouse" - ein äußerst einprägsames Leadriff leitet den Song ein, bevor Bertalan sich mit wahnsinnig geilem Death-Geschrei einklinkt - wenn da mal nicht der erste Anspieltipp ansteht - rasant steigert sich der Track und entlädt sich schließlich in leicht verzerrten Gangshouts - moderner Hardcore hat selten besser geklungen.

"These Are The Ones" spielt ebenfalls eher in der überdurchschnittlichen Liga, die Gitarren kennt man aber doch schon und auch die Tempowechsel sind nicht unbedingt neu. Qualitativ ist der Track allerdings ebenso gut gemacht wie der Rest der Scheibe. Mit "The Last Party" ist ein recht noisiger Song entstanden, der aber ebenfalls mit Gangshouts und anschließendem Klargesang eine leichte Nu-Metal-Atmosphäre heraufbeschwört und durchaus auch zu den stärkeren Stücken der Platte gezählt werden darf.

Überraschend deftig präsentieren sich Insane auf "Concord The World" - die Platte sollte auf jeden Fall von allen gehört werden, die auf die Kombination von Metal jeglicher Coleur und Hardcore stehen, außerdem darf man sich hier auch an melodiösen Einsprengseln ergötzen.

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