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Inmoria: A Farewell To Nothing – The Diary Part I

Schwedischer Orchestral Power Metal
Wertung: 7.5/10
Genre: Heavy Metal/Power Metal
Spielzeit: 51:40
Release: 07.10.2011
Label: Metalbox Records

Die Schweden Inmoria haben eine bewegte Geschichte hinter sich. Die Gruppe ist aus Tad Morose entstanden und hat sich im Jahr 2008 formiert. Nachdem das erste Album hoch gelobt wurde, blieb das Glück der Gruppe nicht lange hold. Diverse Line-Up-Wechsel und ein Labelwechsel verdrängten die Band wieder ziemlich von der Oberfläche. Vor einem Jahr kam dann das neue und aktuelle Album, um das es hier gehen soll. Am Mikro stand beim ersten Album noch Morgana Lefay-Fronter Charles Rytkönen. Bei „A Farewell To Nothing – The Diary Part I“ sieht das schon wieder anders aus. Da stand Artillery-Sänger Sören Adamsen am Handschallwandler. Stand deshalb, weil inzwischen schon wieder ein anderer diese Position eingenommen hat. Aktuell hat den Posten Ronny Hemlin von Steel Attack.

Nun aber endlich zur Platte. Nachdem die Scheibe im Schubfach des CD-Players verschwindet, erklingt als erstes der Titel „Blinded“. Das Lied klingt recht schrullig und irgendwie unausgegoren. Der Gesang ist auch recht gewöhnungsbedürftig. So ungefähr kann man die erste Berührung mit dem Werk der Schweden beschreiben. Für diesen ersten Titel bewährt sich dieses Urteil auch nach mehrmaligem Hören. Das Lied wird nicht eingängiger, egal wie oft man es hört. Bei den verbleibenden Titeln sieht das aber fast ausnahmslos anders aus. Der Titel rockt gut los und der Refrain geht ins Ohr. Der Hang zum Theatralischen wird hier positiv empfunden und nicht störend und unpassend wie beim Opener. Das Keyboard würde man manchmal aber immer noch am liebsten einfach ausschalten. Die Arrangements des Klimperkastens passen zwar recht gut zu den Songs, aber erstens ist die Tischhupe zu laut und zweitens nervt der Neunziger-Jahre-Pseudo-Orchestral-Sound mit der Zeit gewaltig. 

Davon abgesehen zeigt sich das Album erfreulich vielseitig. Mal donnert die Musik laut und schnell los, mal geht es langsam, aber wuchtig zur Sache. Immer dabei ist aber die entsprechende Portion Pathos. „The Silence Within Me“ ist ein schönes Beispiel für die abwechslungsreiche, detailverliebte Seite der Band. Hier wechseln sich immer wieder kräftige Parts mit ruhigen Passagen und einem epischen Gesang ab. Die Nummer sorgt immer wieder für Gänsehaut und zeigt deutlich das Potential, das in der Gruppe steckt. Die gleich im Anschluss folgende Nummer „My Last Farewell“ ist der typische Stil von Inmoria. Solider Power Metal mit einem leicht melancholischen Touch. Darauf bauen eigentlich alle Songs auf der Platte auf. Mit solidem Grundgerüst kann man gut arbeiten, die noch folgenden Lieder spiegeln alle diesen Power-Metal-Geist wider, mal stärker, mal weniger stark ausgeprägt. Diese Kontinuität steht den Songs recht gut, schnell bekommt man einen Bezug zur Musik der Band. Einen Killersong gibt es nicht, die Highlights sind eher sporadisch über die Titel verteilt, wie zum Beispiel das Duett in „My Shadow Fall“

Die CD dürfte ein großes Spektrum an Fans harter Klänge ansprechen. Power-Metal-Jünger können hier sicherlich mit gutem Gewissen ein Ohr riskieren und Fans der orchestralen Hartmusik sind zum Gleichen eingeladen. 

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