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Incubite: Toxicum

Toxicum - ein schleichendes Gift
Wertung: 5/10
Genre: Powernoise/ Industrial
Spielzeit: 41:54
Release: 18.02.2011
Label: ProNoize

Das Projekt Incubite mit dem charismatischen jungen Ruhrpottler Neill Oblivion hat sich mit der Singleauskopplung „Muschitanz“ schon einen Platz in den Clubs gesichert, noch bevor das erste Album stand. Die 2010 erschienene EP „Aphasie“ ist längst vergriffen. Erst 2009 gegründet und als Funprojekt gedacht, erscheint nun das Debütalbum von Incubite “Toxicum“. Neill hat Piano und Mandoline gelernt und experimentiert schon lange mit den harten Klängen und Bässen des Industrials herum. Sein erstes Projekt Doctrine, welches er neben Incubite großzuziehen versuchte, war eher ein Vocal-Projekt, das dem Genre Aggrotech/Industrial angehört.

Das Debütalbum von Incubite beinhaltet 13 Tracks, die oft mit Sprachausschnitten aus Funk und Fernsehen gespickt sind. Dies ist leider derzeit beliebt und wirkt dadurch zäh beziehungsweise. ausgelutscht.

Mit dem weltweit bereits erfolgreichem Clubhit „Muschitanz“ wird in den Lyrics die einschlägige Intention deutlich: Oralsex und die Huldigung der weiblichen Reize. Der Text dazu lässt sich in dem Film „Der Duft der Frauen“ wiederfinden. Der Erfolg des Stücks ist berechtigt, denn durch die Lyrics sind nicht alltäglich und der Sound bewegt zum Tanzen.

Den Song „Toxicum (Ready To Exterminate)“ kann man mehrfach deuten. Fakt ist, dass das gleichnamige Debütalbum die Hörer infizieren und laut Neill als etwa schleichendes Gift in Mark und Bein Einzug erhalten solle. Durch sein Growling erhält der Track Stärke und Eindringlichkeit und wird dadurch ein echter Ohrwurm. 

Im Lied “Rifle Corps“ wird ein längeres Zitat aus dem Film “Full Metal Jacket“ verwendet, welches wird mit brachialen Synthesizerklängen durch die Boxen gejagt wird und bleibt somit als Erinnerung im Gehörgang hängen.

Die restlichen Songs wirken neben den eben erwähnten recht eintönig und, so dass die Tracks kaum zu unterscheiden sind, da sie ähnlich klingen. Dieser erste Eindruck wird auch beim mehrmaligen Hören nicht viel besser. Songs, wie “Hell Instructor“ oder “Deafening“ weisen gleichförmige Sounds auf, die nur noch durch die vorrangig genutzten Filmausschnitte eine gewisse Hörbarkeit erlangen. Ohne diese sind Incubite mit NOISUF-X und Xotox zu vergleichen.

Der von Neill in einem Interview erwartete Zustand, dass der Hörer dieses Album sich „mit Gift infiziert“ fühlt, trifft im negativen Sinne ein. Es ist trocken, wenig abwechslungsreich und nur in Clubs verwendbar. Man kann nur hoffen, dass das zweite Album nicht nur ein oder zwei Clubhits beinhaltet und mehr an Eigenkreativität aufweist.

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