Achtung: In deinem Browser ist JavaScript entweder nicht installiert oder deaktiviert. Einige Funktionen dieser Seite stehen daher leider für dich nicht zur Verfügung.

In Search Of Sun: The World Is Yours

Spannender Mix verschiedener Genres
Wertung: 9/10
Genre: Crossover
Spielzeit: 48:00
Release: 01.09.2014
Label: Raging Demon Entertainment

Ursprünglich unter dem Namen Driven gestartet, zollen die fünf britischen Musiker von In Search Of Sun ihrer musikalischen Transformation mit einer Namensänderung Respekt und veröffentlichen mit „The World Is Yours“ ihr Debütalbum. Die Wurzeln der Briten liegen zwar im Metalcore, auf ihrem ersten Longplayer zeigen sich die Musiker allerdings wesentlich variabler. So weiß das Erstwerk der Engländer mit einer bunten, weit vom simplen Metalcore entfernten Mischung verschiedenster Genres zu überzeugen. Auf eine präzise Genrebestimmung muss man daher verzichten. Dafür bekommt man allerdings eine hochwertige und abwechslungsreiche Mischung aus Rock, Metal und zahlreichen Untergenres wie Metalcore, Nu-Metal, Hard- oder Progressive Rock.

Auf „The World Is Yours“ legt sich dabei keiner der Songs wirklich fest. Statt einen eigenen Stil zu kreieren, pendeln In Search Of Sun stetig zwischen verschiedenen Einflüssen hin und her, schaffen es aber dennoch, stimmige Songs zu komponieren.

Die zum Großteil wenigstens einigermaßen traditionell aufgebauten Songs in ihrer gesamten Länge mit Animals As Leaders zu vergleichen, ginge etwas zu weit, in ihren ersten Sekunden erinnern Nummern wie „Skin“ oder vor allem „In Search Of Sun“ allerdings mit ihrem leicht verstörenden Beginn tatsächlich ein wenig an die immer populärer werdenden Amerikaner. Mit andauernder Spielzeit entwickeln sich die beiden Songs dann aber schnell in eine komplett andere Richtung.

„51 56“ ist eine größtenteils getragene Nummer, die sich auf ein gleichmäßiges Bassriff stützt, nur selten Fahrt aufnimmt und damit einer der kompaktesten Songs des Albums ist. Ganz anders ist da beispielsweise „To The Axe“: Der Song überrascht zu Beginn mit einem spanischen Gitarrenriff und hält den Hörer während seiner ungefähr sechsminütigen Spielzeit mit spannenden Übergängen und Intensitätswechseln bei der Stange. Definitiv ein Highlight des Albums!

Der Titeltrack groovt in den Strophen ungemein, bevor er sich zu atmosphärischen Refrains steigert, während „Burn“ sich erst langsam aufbaut. Durchdachte und spannende Kompositionen sind sie aber beide. Nach dem eher ruhigen, atmosphärischen und zu Beginn mit dem Einsatz einer Mundharmonika überraschenden „Skin“ runden die beiden Abschlusstracks „Draw The Line“ und „The Eyes Behind I” das Album ab. Zwar beginnt das oft relativ ähnliche Refrainschema sich hier bereits ein wenig abzunutzen, das ist aber nur ein kleiner Wermutstropfen, der den generell überzeugenden Eindruck kaum nachhaltig trüben kann.

Fazit: In Search Of Sun legen mit ihrem Debütalbum definitiv keine leichte Kost vor. Wer sich intensiv mit ihrem Erstling beschäftigt, wird aber kaum objektive Kritikpunkte finden. Sänger Adam Leader ist zwar nicht unbedingt operntauglich, zeigt sich allerdings angenehm variabel und drückt den Songs seinen Stempel auf. Die Produktion ist gut und angenehm austariert, sodass jeder der Instrumentalisten deutlich zu hören ist; alle Musiker machen einen mehr als soliden Job und die Songs sind im Grunde allesamt abwechslungsreiche Kompositionen. Wer weder mit dem Schlagzeuger, der dann und wann einmal gegen den Beat spielt, noch mit bewusst platzierten Dissonanzen ein Problem hat, der wird an der erfrischend fesselnden Mischung verschiedener Genres, die sich auf „The World Is Yours“ findet, definitiv seinen Spaß haben.

comments powered by Disqus

Das Wochenende klingt mit Volldampf aus

 

 

„Das ist genau der Punkt, kein erhobener Zeigefinger“

Perfekter Tour-Abschluss, der mehr Zuschauer verdient hätte

Kurzweiliger Abend mit kleinem Vorgeschmack auf das kommende Album

Wenn es im August schneit und trotzdem alle schweißgebadet nach Hause gehen

Fantastisches Open-Air, bei dem alle um die Wette strahlen

Familiäre und friedliche Metalparty am Kanal, Take 17

Fantastischer Abend, der viel zu schnell zu Ende ging