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In My Dreams: XII Reasons To Remember

Nicht gerade ein Ausbruch an Kreativität
Wertung: 5/10
Genre: Alternativ Rock
Spielzeit: 49:14
Release: 20.04.2012
Label: Fastball-Music

In My Dreams ist sicher nicht der innovativste Bandname, aber immerhin können die fünf Jungs aus Recklinghausen mittlerweile auf diverse Konzerte und Supports für Künstler wie Emil Bulls oder The Intersphere, sowie auf Siege bei einigen Nachwuchsfestivals zurückschauen. Nun ist es also soweit und das erste eigene Album steht in den Startlöchern. Dies bedeutete 30 Monate Studioarbeit und 40 geschriebene Songs, die Ausbeute dessen nennt sich „XII Reasons To Remember“.

Was bis hierher vielversprechend klingt, wird bei dem ersten Grund „My Parade“ auch noch gehalten. Der Titel beginnt mit einem Uhrentakt und einer auffälligen Bassline, die einsetzenden Gitarren vervollkommnen das Klangbild und ergeben einen geradlinigen, tanzbaren Alternative Rock. Der Titel vermag tatsächlich mitzureißen oder zumindest die Füße wippen zu lassen.
„Forever Goodbye“ schließt sich an, ebenfalls rockig, wobei die monotonen Keyboardtöne im Hintergrund doch irgendwann etwas nerven. Positiv zu vermerken sei hier die Gesangsleistung von Tristan, der mit seiner interessanten Stimmfärbung deutlich zur Belebung des Stücks beiträgt.

Mit „Your Desinterest“ ist die Erste von insgesamt drei Balladen am Start, die im Refrain zwar recht druckvoll wird, aber ansonsten wenig Auffälligkeiten zu bieten hat. Dies kann man ebenso stellvertretend für die restlichen beiden ruhigen Stücke stehen lassen, auch wenn „Message To An Angel“ noch zusätzlich mit Streichern erweitert wird.

„Bittersweet“ hat dagegen mehr Schwung. Der schnippende Rhythmus in den Strophen geht ins Ohr und bringt deutliche Abwechslung auf die Scheibe. Im Refrain setzen In My Dreams zwar wieder auf ihren üblichen Stil, jedoch gewinnen die Gitarrenriffs bei diesem Track ebenfalls sichtlich an Stärke. In „1990“ setzt sich dieser Trend fort, zarte Metal-Einflüsse scheinen hörbar und bringen so eine weitere Nuance auf den Silberling, ansonsten klingt dieses Stück an einigen Stellen doch noch recht hakig.

Bei „The Abandoned“ setzen nun mehr die ersten Verschleißerscheinungen ein, die CD wird von Minute zu Minute langatmiger und die Stücke scheinen sich von Track zu Track immer mehr zu ähneln. So wird der Abschlusssong „It’s Going On!“ zwar nicht wirklich anders, aber noch zu einem der auffälligsten und treibendsten Titel des Albums. Ansatzweise werden hier sogar Erinnerungen an Linkin Park wach gerufen.
Wer bis hier hingekommen ist, wird für sein wackeres Durchhalten auch noch mit einem Bonustrack belohnt. „Memories“ heißt das Stück und der Name verrät schon die Ausrichtung. Eine weitere Ballade findet den Weg auf den Pressling, die mit gequält klingender Stimme durchgezogen wird.

Kommt man nun zum Fazit, bleibt festzustellen, dass es schwer fällt, Anspieltipps zu geben. Zwar gibt es kaum einen Ausrutscher und den meisten der Titel möchte man eine gewisse Radiotauglichkeit unterstellen, jedoch ist die musikalische Kreativität eher als überschaubar einzustufen. Einzig die markante Stimme von Tristan bleibt längere Zeit im Bewusstsein hängen und schafft es, den Songs mehr Leben einzuhauchen. Der Titel der CD verspricht definitiv mehr, als was tatsächlich geboten wird, und so kann man das Debüt von In My Dreams nur als Durchschnitt bewerten.

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