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In Battle: Kingdom Of Fear

Auf jeden Fall empfehlenswert
Wertung: 8.5/10
Genre: Death Metal
Spielzeit: 44:51
Release: 14.09.2007
Label: Candlelight Records

In Battle veröffentlichen nun nach ihrem letzten Album “Welcome to the Battlefield” wieder eine CD bei Candlelight Records, nachdem das letztgenannte Album noch bei Metalblade erschienen war.

Außer dem Label hat sich aber bei den Schweden nicht viel geändert, soweit ich das von den zwei mir bekannten Tracks von „Welcome to the Battlefield“ beurteilen kann.

Guter, teilweise leicht technisch angehauchter Death Metal, der sich bei einigen Songs auch schon sehr in Richtung Kataklysm verbeugen kann. Spieltechnisch ist absolut nichts an den Schweden auszusetzen: fette Blastbeats, schöne Soli (besonders schön bei „The Wandering One“). Die meiste Zeit bedient man sich einer sehr hohen Schlagzahl, wobei es aber auch Abweichungen in langsamere Gefilde gibt. Besonders hervorzuheben ist diesbezüglich „Follow The Allfather“. Trotz geringerem Tempo nicht minder brutal, die Growls von Odhinn kommen richtig schön zur Geltung und die Riffs reißen alles mit sich zu Boden.

Danach setzt man mit „Tyr“ wieder den Fuß auf das Hochgeschwindigkeitspedal und plötzlich scheinen die Black Metal Wurzeln der Band wieder offen vor einem zu liegen. Schon allein der Wechsel von Keifgesang wieder zu Growls und zurück hebt den Song, neben den Breaks, die dem Song einen höheren Abwechslungsreichtum verleihen, noch einmal positiv heraus.

Die nächsten Tracks macht man es sich wieder im Knüppellager „gemütlich“. Alle Songs auf hohem Niveau, auch wenn man gelegentlich auf eine weitergehende Variation des sich immer ähnlich wirkenden Grundschemas wartet. Nächstes Mal könnte es also doch noch ein paar Verbesserungen im Songwriting geben.

Gelegentlich wird dann noch ein Seitenwink in Richtung Black Metal gemacht wie bei „I Kamp“, aber der Grundgedanke bleibt gleich. Man muss ihnen allerdings wieder zu Gute halten, dass sich auch kein Song auf der CD befindet, den man als Ausfall bezeichnen könnte.

Mit „Raven Calls“ packt man noch einen Abschlussknaller auf die CD, der eine wirklich überzeugende Symbiose aus Death und Black Metal abgibt und einen die letzten, etwas uninteressanteren Songs gleich wieder ein bisschen vergessen lässt.

Fazit: Insgesamt kann man dieses Album eigentlich jedem Death Metal Freund mindestens zum Reinhören empfehlen, denn es gibt weder musikalisch noch produktionstechnisch irgendwelche ernsthaften Mängel, im Gegenteil. Und dass guter Metal nicht immer hoch lyrische und einfallsreiche Texte haben muss, beweisen diese Schweden auch ohne weiteres.

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