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Ignis Fatuu: Unendlich viele Wege

Aufatmen ist angesagt
Wertung: 7,5/10
Genre: Mittelalter Rock
Spielzeit: 41:08
Release: 07.03.2014
Label: Trollzorn / Soulfood

Hier ist es also, das dritte Album der Nürnberger Mittelalterrocker Ignis Fatuu. Warum ist das so interessant? Davon abgesehen, dass jedes Album einen Abschnitt im Leben einer Band darstellt, hatten Ignis Fatuu zwischen der letzten Platte („Neue Ufer“) und dem neuen Werk einen Besetzungswechsel zu verzeichnen. Gitarrist und Frontmann Alexander hat die Band verlassen und dafür sind Sänger P.G. und Gitarrist Peter (ex-Lacrimas Profundere) neu ins Boot gekommen. In dieser Besetzung hat die Band auch schon eine Single veröffentlicht. Diese hat sich stilistisch weit von dem Weg entfernt, den die Band auf dem letzten Album eingeschlagen hatte. Sonderlich verwunderlich ist das nicht, wenn man betrachtet, welche Positionen neu besetzt wurden.

Nun war die Frage, wie sich das Album anhören wird. Begibt sich die Band komplett auf neue Wege oder spannt sie wieder den Bogen zurück zu „Neue Ufer“? Weder noch. Mit „Unendlich viele Wege“ zeigen sich Ignis Fatuu sehr vielschichtig und facettenreich. Es gibt sehr modern wirkende Stücke wie „Alchemie“ oder „Wenn alle Worte schweigen“. Diesen Songs gegenüber stehen „Der Rabe und der Wolf“, „Blut geleckt“ und „Hyazinthen“ als Vertreter des eher älteren Stils.

Sänger P.G. und Gitarrero Peter Pathos (der übrigens auch als Produzent angegeben wird) ziehen die Musik ein Stück weit in Richtung Gothic Rock. Das steht der Band auch gar nicht schlecht. Außerdem entfernt man sich da gar nicht so weit von früheren Sachen. Einzig und alleine die frühere Singleauskopplung „Wenn alle Worte schweigen“ tanzt mit ihrer Radiotauglichkeit aus der Reihe. Darüber gibt es aber in der entsprechenden CD-Besprechung schon genug zu lesen.

„Unendlich viele Wege“ ist zweifelsfrei anders, sicherlich aber nicht schlechter und auch nicht innovationsloser als die beiden Vorgängeralben. Man muss der Platte einige Zeit geben, bis die Songs ihr akustisches Aroma entfalten können, aber umso prägnanter und einzigartiger ist es dann, wenn es da ist.

Ignis Fatuu haben aus der Not eine Tugend gemacht und zeigen ein Talent von echten Spielmännern: sie können sich neu erfinden. Klar, insgesamt schreiben sie das Mittelalter nun ein bisschen kleiner und den Rock etwas größer, aber Veränderung muss ein Bestandteil einer jeden Band sein, denn Stillstand bedeutet ein Abrutschen in die Bedeutungslosigkeit. Live haben viele der Songs bestimmt auch ein großes Potential als Mitschrei-Nummern („Mit dem Wind“ zum Beispiel). Es werden nicht alle Fans von früher alles gut finden, was auf „Unendlich viele Wege“ präsentiert wird, eine Chance sollte man der Platte aber auf jeden Fall einräumen.

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