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I Smash The Panda: Life Is Worth Living

ISTP etablieren sich
Wertung: 8/10
Genre: Deathcore, Metalcore
Spielzeit: 13:09
Release: 25.09.2012
Label: Eigenproduktion

Es wurde im Review der letzten I Smash The Panda-Scheibe „Nowadays Holocaust“ schon angesprochen – Nachschub ist nicht weit. Pünktlich zum Herbstanfang haben die Oldenburger jetzt Ende September mit dem nächsten Scheibchen nachgelegt. „Life Is Worth Living“ heißt das gute Stück, beläuft sich auf nicht ganz eine Viertelstunde Spielzeit und wartet mit vier Songs auf. Der CD-Titel klingt schon mal ungleich positiver als der des letzten Outputs, auch das Cover gestaltet sich schmusiger, musikalisch werden aber wieder einige Bomben zum Explodieren gebracht.

Nach dem Debütscheibchen „Into The Panda Basement“ von 2009 und dem erwähnten, um Längen düsteren Nachfolger von letztem Jahr war man natürlich schon reichlich gespannt auf Platte Nummer drei. Quantitativ wurde im Vergleich zum zehn Songs starken „Nowadays Holocaust“ natürlich wieder abgespeckt, um die Qualität müssen sich die Fans und solche, die es noch werden wollen, aber keine großen Gedanken machen.

Wie man’s mittlerweile von der Vierertruppe nicht anders gewöhnt ist, sind die Songs alle im relativ tieffrequenten Bereich angesiedelt. Ordentlich Tritte in die Magengrube werden da verteilt, wenn die Saitenfraktion loslegt und Sänger Dennis wieder so ziemlich alles in Grund und Boden schreit. Schon beim Opener „Everlasting“ ertappt man sich beim Automoshen auf dem PC-Stuhl, mindestens aber beim zustimmenden Kopfnicken, erst recht, wenn Drummer Lukas sein Können unter Beweis stellt. Mit Gangshouts garniert, bietet der Track eigentlich schon eine sehr gute Grundlage für die nächsten Minuten – bitterböse drängt der Song nach vorne, man schwankt zwischen fassungslos begeistert und euphorisch.

„Pulseless“ bildet dann bereits den absoluten Ausnahmemoment der Scheibe. Großartig wird im Refrain klarer Gesang unter die Schreie gelegt, auch insgesamt hat der Track eine wahnsinnige Dynamik, da schmälern nicht mal die ruhigen Passagen zwischendurch den Bewegungsdrang. „Pulseless“ dürfte damit tatsächlich zu einem der besten Songs der bisherigen Bandgeschichte avanciert sein – gibt natürlich fette Pluspunkte!

Hört man sich dann das finale „The Summit“ an, kann man sich eigentlich nur entspannt zurücklehnen. Heiser kommen die Shouts aus den Boxen, gewürzt mit kurzen, gesprochenen Passagen und Gangshouts. Besonders kann man sich hier wieder an den Drums erfreuen – ein Uhrwerk ist ein Scheißdreck dagegen. Überhaupt kann man technisch nicht meckern bei den Jungs; das war ja eigentlich ohnehin schon beim allerersten Output ziemlich offensichtlich, da hatte man aber in seiner jugendlichen Skepsis noch von so etwas wie Anfängerglück reden können. Mittlerweile haben sich die Pandaschläger aber zu einer der deutschen Lieblingsgruppen der Schreiberin dieser Zeilen gemausert.

I Smash The Panda verändern sich nicht großartig, bei der Truppe ist das aber ganz gut so. Ein Anspieltipp von vier Songs ist aber fast ein bisschen wenig für den Standard, den man sonst von der Band gewöhnt ist. Da muss man doch von den gängigen 8,5 Punkten auf acht hinunterrutschen – immer noch ein guter Schnitt und außerdem ein weitere Grund, sich die Scheibe noch ein paar Mal anzuhören.

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