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Hocico: Aqui y ahora el silencio (EP)

Kann man sich wirklich fast schon blindlings zulegen
Wertung: 8/10
Genre: EBM
Spielzeit: 34:7
Release: 19.06.2000
Label: Out Of Line

Mit der vorliegenden 8 Track EP "Aqui y ahora en el silencio" legten die beiden "Hocico" Jungs Erk und Rasco dem geneigten Fan dunkler, elektronischer Klänge im Jahre 2000 ein wirklich beklemmendes und düster-morbides (wie aber zugleich auch sehr tanzbares) Dark Elektro Album vor. Die Stimmung und Atmosphäre des Werkes ist wie gerade erwähnt durchgehend beklemmend und düster und zugleich, gepaart mit harten und schnellen EBM und Industrial Beats. Kombiniert mit den pfeilschnell gekrächzten und deftig-aggressiven Vocals ergibt dies in der Gesamtsumme eine wahrlich explosive Mischung, welche man so in dieser Intensität nicht alle Tage zu hören bekommt.

Jenes Mini-Album wartet u.a. auch mit den zwei der wohl bekanntesten Hocico Songs auf: Nämlich den Klassikern "Starving children" und “Poltergeist“. Erst genannter ist eine sehr direkte und sozialkritisch-harte Abrechnung über vergossenes Blut gequälter (und bis zum Tode misshandelter) Kinder und kommt deswegen in Sachen Melodie und Gesang eher gedämpft und subtil-aggressiv daher. Aber in jedem Falle auch sehr verstörend und innerlich beängstigend. Ein grandioses Meisterwerk und m.u. wohl einer der beste Hocico aller Zeiten. “Poltergeist“ hingegen stellt eher eine fiktive und rein mystische Geschichte in den Vordergrund und ist auch vom musikalischen Kontext her eine sehr schnelle und recht eingängig gehaltene EBM Nummer: Eben ein mit viel Gefühl für Atmosphäre und Tanzbarkeit geschickt konstruierter Dauerbrenner auf den hiesigen Tanzflächen und Hocico All-Time-Klassiker Nummer zwei auf diesem Output. Noch kurz erwähnt sei folgendes: Trotz des deutschen Titels, ist dieser Song komplett in englischer Sprache verfasst und das Wort “Poltergeist“ kommt als solches auch nicht darin vor. “Nothing back“ und “Spit as an offense“ (welcher auch in einem recht herben, aber leider nicht ganz so gut gelungenen Suicide Commande Remix vorliegt), sind eher reguläre und typische „Hocico – Standartware“, was in diesem Falle aber nicht negativ zu verstehen ist! Sie sind eben vollkommen typisch: Laut, krachig, düster und schnell und beinhalten ebenso allgemein sehr eingängige Text- und Refrainpassagen. Zwischen jenen genannten Songs, gibt es auch ein paar kurze Verschnaufpausen in Form der insgesamt etwas ruhigeren aber nicht minder sphärischen Instrumentalstücke "Lineas de itonia", "Prediccion" und dem letztendlich auch leicht orientalisch angehauchten Abschluss-Track "Episodio".

Fazit: Eine Dark Elektro EP, von Mexikos Vorzeige-EBM Band (und Exportschlager) Hocico, welches man sich wirklich fast schon blindlings zulegen kann, wenn man Freund und Liebhaber solcher Projekten wie :Wumpscut: oder Suicide Commando ist.

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