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Heresy: Warfare Of Minds

Nicht von schlechten Eltern
Wertung: 9/10
Genre: Death Metal
Spielzeit: 15:3
Release: 28.08.2006
Label: Eigenproduktion

Die Frankfurter Death Metaller Heresy haben mich mit ihrem ersten Demo „Warfare Of Minds“ richtiggehend geplättet.

Es sind zwar „nur“ drei Songs auf diesem Demo (leider …), es kommt zwar „nur“ ein Drumcomputer zum Einsatz (was aber keine qualitative Abwertung meinerseits darstellt), aber was dabei unterm Strich raus gekommen ist, das haut einem glatt um und man fühlt sich, als wäre man in einen unerbittlichen Taifun geraten.

Denn wie bei einer solchen Naturgewalt ist man den Kräften, die da tosend am Werke sind, ebenso wehrlos ausgeliefert und man wird gar in einen Bann gezogen, aus dem es kein Entrinnen gibt.

Und einfallsreich sind die Herrschaften von Heresy auch noch: So startet „About A Murderer“ mit einem ruhigen Intro. Danach wird erst mal ein wenig geknüppelt, bis dann nach dem Abfeuern einer Pumpgun (was übrigens perfekt in Szene gesetzt wurde) aus allen Rohren gefeuert wird. Dieser Song zeigt schon die gut durchdachten Strukturen, mit denen Heresy ihre Songs gefüttert haben.

In dem recht flott startenden „Back-Street Abortion“ findet sich ein erstklassiges Gitarrensolo wieder, das ich an dieser Stelle zwar gar nicht erwartet hätte, aber es fügt sich dennoch perfekt in das Gesamtgefüge des Songs ein.

„Claws Of Society“ kommt daher mit seinem mächtig stampfenden Rhythmus, als solle es kein Morgen geben. Auch hier wird wieder das ganze Können der Bandmitglieder verdammt deutlich. Im weiteren Verlauf kommen ein paar, ja, ich möchte sagen, groovende Passagen. Auch die Melodielinie im Refrain ist echt schön und auch der Gitarrenpart weiss zu gefallen.

Alle drei Songs des Demos befinden sich auf einen beängstigend hohen Qualitätslevel. Die Riffs hämmern dermassen heftig, dass man es gar nicht begreifen will, dass dieser Band noch nicht mehr Beachtung geschenkt worden ist. Auch Marko am Micro hört sich so gut an, als hätte er zuvor nie was anderes getan. Und das Schöne ist, dass trotz all dieser gnadenlosen Härte auch die Melodie nicht vergessen wurde.

Für eine Eigenproduktion ist dieses Demo supergut geworden. Und der Einsatz des Drumcomputers gibt dem Ganzen einen irgendwie verdammt modernen Touch. Alle Death Metal-Fans bekommen jetzt von mir die Anweisung, sich die Songs der Band unbedingt mal zu Gemüte zu führen. Das Ganze geht sogar für lau: Auf der Bandhomepage oder aber auch auf der Myspace-Seite der Band. Schädel-Schüttel-Faktor ist natürlich inklusive. Bleibt zu hoffen, dass die Band bald durch einen Drummer komplett ist, damit Heresy mit ihren super Songs so richtig durchstarten können.

Fazit: Weiter so, Heresy! Und ich hoffe, dass sich für diese Band bald ein Drummer findet, damit man sich auch live von den klasse Songs der Frankfurter hinwegfegen lassen kann.

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