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Helmut: XI IX XI

Schwerer Stoner Rock
Wertung: 7.5/10
Genre: Stoner Rock/Sludge Metal
Spielzeit: 51:50
Release: 11.09.2011
Label: Heimathome Records

Die Stoner von Helmut bringen mit „XI IX XI“ ihr zweites Studioalbum auf den Markt. Die Scheibe mit den römischen Ziffern im Namen soll laut Aussagen der Band wieder mehr in Richtung der Wurzeln der Gruppe gehen. Und diese sind ganz klar im Blues zu suchen. 

Herausgekommen ist aber keine Bluesplatte. Die Musik der Band lässt sich vielmehr dem Stoner Rock/Metal und dem Sludge Metal zuordnen. 

Während der zehn Songs wird der Hörer auf eine Reise in die progressivsten Tiefen dieser Spielart mitgenommen. Die Vorbilder der Band sind deutlich hörbar. Daraus machen die Musiker auch gar keinen Hehl. Der Sinn hinter dem Album war sicherlich nicht, das Rad neu zu erfinden. Ein wenig pimpen wollte man es aber doch. So ist es offensichtlich, dass der Metalfaktor zum Beispiel beim Schlagzeug viel höher ist als an den Gitarren, die manchmal sogar richtig doomig daherkommen. Dem Trommler war das wohl zu schleppend und oft bricht er aus dem regulären Trott aus und spielt sich einen Wolf. Das klingt manchmal regelrecht quirlig im Gegensatz zur restlichen Musik. Interessanterweise stört diese ungleiche Rhythmik niemals das Gesamtbild der Musik, sondern dadurch entsteht eine recht markante Spielart, die man relativ leicht dieser Band zuordnen kann.

Die Lieder auf der Platte sind alle recht solide gehalten, soweit das im Stoner Rock möglich ist. Kleinere Soli und diverse andere Spielereien werden zaghaft, aber nicht zu selten eingesetzt. Die Konstruktionen der Lieder sorgen meist dafür, dass die Werke der Musiker nicht langweilig werden. Meist deshalb, weil die doomige Seite zumindest bei den Gitarren markant ist. Relativ oft verfallen die Saitenakrobaten in eine Art Schockstarre, aus der sie sich nur langsam wieder befreien können. Für Doom-Metal-Fans ist das bestimmt richtig fett, alle anderen könnten sich daran stoßen.   

Der Sound lässt sich als grummelnder Bär auf LSD beschreiben. Es dominieren die tiefen Frequenzen, alles klingt etwas verwaschen und extrem undurchsichtig. Die Saiteninstrumente wurden extrem rotzig eingestellt, die einzelnen Anschläge sind kaum hörbar. Der Overdrive wurde mit roher Gewalt über den Anschlag gedreht. Interessant sind die „cleanen“ Gitarrensounds. Diese sollte man vielleicht in erster Linie als „cleanere“ Sounds bezeichnen, denn selbst diese sind noch deutlich am Zerren. 

Genrefans sollten schon ein Ohr riskieren. Die Platte ist nicht so sehr innovativ, aber sie hat Flair. Die Songs sind interessant und man kann talentierte Musiker und Songwriter erkennen. Alles in allem also durchaus hörenswert. 

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