Achtung: In deinem Browser ist JavaScript entweder nicht installiert oder deaktiviert. Einige Funktionen dieser Seite stehen daher leider für dich nicht zur Verfügung.

Helloween: Keeper Of The Seven Keys

Für Fans ein Muss
Wertung: 7.5/10
Genre: Melodic Speed Metal
Spielzeit: 238:16
Release: 23.02.2007
Label: Steamhammer/SPV

Passend zur tollen Doppel-CD gibt es auch eine Doppel-DVD der Kürbisköpfe zu kaufen. In Europa kann man dies auch im geldbeutelschonenden Kombipack tun. Auch bei der DVD haben es Helloween geschafft, einen der längsten Titel zu generieren: „Keeper Of The Seven Keys--The Legacy--World Tour 2005/2006: Live on 3 Continents“.

Auf die Musik werde ich hier nicht weiter eingehen, denn das könnt ihr im Review der Doppel-CD auf unserer Seite nachlesen. Leider muss ich eingestehen, dass die DVD nach der tollen Doppel-CD meine Erwartungen nicht ganz erfüllen kann.

Warum? Also erstmal finde ich, dass die Band es nicht geschafft hat, den Zuschauer zuhause vor dem heimischen Fernseher mitzureißen. Bei den kurzen Ausschnitten während der Soli in Tokio und bei „Occasion Avenue“ fällt auf, dass die Lichtshow der Band in Asien deutlich besser ist als in Sao Paulo. Hier entsteht mehr Atmosphäre. Dafür ist in Tokio aber auch der schlechtere Sound. Sao Paulo`s Lightshow war einfach nicht spektakulär genug, um es auf einen Silberling zu pressen.

Wenn wir jetzt aber schon einmal beim Sound sind, da würde mich mal interessieren, wer denn den 5.1 Sound auf der DVD kreiert hat. Schade, denn das ging irgendwie total daneben. Viel zu zahm ist er geraten, außerdem habe ich nie den Eindruck, egal bei welcher Lautstärke, dass ich ein Teil des Konzertes bin. Sorry, das sollte man vielleicht noch einmal üben. Da gibt es nämlich einige bessere Beispiele, wie z.B. Whitesnake oder Kamelot.

Kommen wir dann mal zu kleinen Fehlern auf der DVD. Helloween haben mit den beiden Soli von Dani Löble und Sascha Gerstner zwei wirklich sehenswerte und lustige zusätzliche Attraktionen zur CD mit draufgepackt. Der Kampf zwischen Markus Grosskopf mit ´nem Spielzeugdrumkit und Dani Löble ist schon sehenswert, auch wenn man Markus`s Ansagen fast nicht verstehen kann. Aber warum kann man diese Showhighlights nicht über das Menü anwählen? Hallo, dies ist keine Vinyl-Langspielplatte, und wir leben im 21. Jahrhundert.

Das gleiche passiert beim Gitarrenduell. Schade, da war wohl irgendjemand ein wenig müde bei der Arbeit.

Dafür gibt es aber öfters die Möglichkeit, die Band aus einer anderen Perspektive zu sehen. Dass sich dann allerdings der Sound sehr merklich verändert, wundert mich schon. Bei einem gelungenen 5.1 würde das Sinn machen, da man ja einen anderen imaginären Standort hat, aber beim Stereosound? Nach einem kurzen Schreckmoment, es könnte ja an einem defekten DVD-Player liegen, und einem kurzen Test mit einer anderen Live-DVD kann ich aber technische Probleme meinerseits ausschließen.

Nun gut, was gibt es denn für weitere Besonderheiten? Es gibt ein „Roadmovie“, auf der Impressionen der drei bereisten Kontinente zu sehen sind und eine rumalbernde Band. Das bringt Kurzweile und ist recht spaßig, wobei man natürlich mit dem norddeutschen Humor klar kommen muss. Ob das im Ausland so funktioniert, werden die Reaktionen zeigen. Ich find`s gut.

Sehr gut gefällt mir auch die Interview Sektion, da man hier einen kleinen Einblick bekommt in die Leute, die hinter der Musik stecken. Ausserdem schafft man es so auch, Andi Deris den Fans noch näher zu bringen, zumal er einiges Interessantes zu erzählen hat.

Als letztes Schmankerl gibt es dann noch die Videoclips von „Mrs. God“ und „Light The Universe“, welche aber den Fans schon bekannt sein dürften. Hier dann nun aber als offiziell kaufbare Version mit bester Bildqualität.

Fazit: Die Musik der 5 Kürbisköpfe ist nahezu über jeden Zweifel erhaben. Die Bildqualität dieser DVD auf höchstem Level. Leider versagen aber der 5.1 Surroundsound und die Auswahlmöglichkeit im Menü. Etwas mehr Spektakel auf der Bühne wäre zumindest für die DVD sehr hilfreich gewesen. Für Fans ein absolutes MUSS, für alle anderen eher ein freiwilliger Zusatz.

comments powered by Disqus

Sieben Alpha-Hein-Mücks

Doomiges Live-Konzert in eine mögliche neue Normalität

Der Erstlingsroman des Musikers kann sich sehen lassen

Werkschau einer der größten und einflussreichsten Rockbands aller Zeiten

Wie mit einer Ex-Freundin

Willkommen in der Husumer Sauna

Von Jahr zu Jahr kommt man einfach immer mehr auf den Boden der Tatsachen