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Helheim: raunijaR

Abermals ein großes Werk aus Norwegen
Wertung: 8.5/10
Genre: Viking Metal
Spielzeit: 41:30
Release: 04.12.2015
Label: Dark Essence Records / Soulfood

Es ist schon ein paar Jahre her, dass die Norweger Helheim ihr letztes Album veröffentlicht haben. Ganz genau war das am 25.10.2010. Jetzt kommt endlich der langersehnte Nachschub. Das neue Album, das den Zyklus der „Helheim“ Songs und gleichzeitig die Reihe der „Asgards Fall“ Stücke abschließt, bietet fünf Lieder, die es aber insgesamt auf eine Spielzeit von über vierzig Minuten bringen.

Die Platte bietet einen ähnlichen Musikstil wie der Vorgänger. Helheim haben ihren Mittelpunkt sehr deutlich im Viking Metal beheimatet, pendeln aber auch gerne in die Richtungen Pagan oder Black Metal. Soweit ist also nichts neues zu bemerken. Auch ein weiteres Verfahren hat sich die Band aus dem schönen norwegischen Bergen beibehalten. Zur Unterstützung holt man sich gerne ein paar Gastmusiker ins Studio, die dann Streich- oder Blasinstrumente einspielen. Es kommt also nichts aus dem Computer. Alle Instrumente sind echt im Studio eingespielt.

Schaut man sich die Songs genauer an, dann merkt man schnell, dass sich auch hier keine bahnbrechenden Veränderungen ergeben haben. Kleine Bewegungen gibt es aber doch. Und diese sind nicht unwichtig. Am bedeutendsten ist die Entwicklung in den Gesangsstimmen zu bemerken. Es kommen deutlich mehr klare Passagen vor und diese sind auch noch deutlich vielseitiger als bisher.

Auf der anderen Seite fehlt dem Album aber ein Teil der Rohheit, die die vorangegangenen Veröffentlichungen ausgemacht haben. Diese Aussage bezieht sich rein auf das Songwriting, nicht auf den Sound. Zum Klang des Albums kommen wir noch. Schon lange dominieren träge und schwere Passagen die Musik von Helheim, das ist auch dieses Mal nicht anders. Allerdings fehlen ein bisschen die schnellen Umschwünge. Man könnte mehr Atmosphäre erzeugen, wenn man die einzelnen Passagen nicht ganz so lange halten würde.

Im Vergleich zum Vorgänger klingt die Platte allerdings ziemlich geil. Der Sound ist genau an die Kotzgrenze zwischen fett und Garage gemischt. Diesen Punkt darf man wahrscheinlich vor allem Herrn Herbrand Larsen von Enslaved gutschreiben, denn dieser zeichnet sich für das Mastering verantwortlich. Das Ergebnis seiner Arbeit kann sich sehen lassen. Hier darf sich weder der Black Metaller, noch der Viking oder Pagan Fan beschweren. 

Die leidige Frage der Kaufempfehlung kann man kurz beantworten. Diejenigen, die die Truppe bereits verfolgt haben, die können hier zugreifen. Es gibt keine großen Überraschungen und das musikalische Niveau ist annähernd konstant zum Vorgänger. Diejenigen aber, die mit der Band bisher keine Berührungspunkte hatten, sollten sich die Scheibe durchaus auch einmal anhören. Hier gibt es Musik, die fernab vom Mainstream überzeugen kann.

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