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Helheim: Asgards Fall

Ein Glanzstück aus dem hohen Norden
Wertung: 9/10
Genre: Viking Metal
Spielzeit: 34:27
Release: 25.10.2010
Label: Dark Essence

Eine Band, die ein Akustikkonzert unter dem Motto: „Odin soll sich die Kinder holen, bevor Jesus es tut.“ in einem Kindergarten spielt, dürfte es wohl nur einmal geben. Die Norweger Helheim sind diese eine Band. Lange Jahre wurde ihnen nicht die Aufmerksamkeit zuteil, die sie verdient hatten. Seit ihrem 2008er Release „Kaoskult“ ändert sich dies und die Band fasst auch in Deutschland immer mehr Fuß. Im Februar 2011 wird der neue Longplayer namens „Heidendomr Ok Motgangr“ erscheinen. Vorab veröffentlicht die Band mit „Asgards Fall“ noch eine EP, die schon in das kommende Album einblicken lässt. Der vorliegende Rundling ist aber mitnichten eine schnöde Singleauskopplung, sondern bietet mit der „Asgards Fall“-Thematik eine Konzeptreihe, die sich mit verschiedenen Aspekten um Ragnarök befasst. Alleine drei Titel der Scheibe sind also schon in dieses Projekt eingebunden.

Mit „Dualitet Og Ulver (Video Edit)“ befindet sich dann auch ein Titel vom kommenden Album auf der EP, wenngleich auch in gekürzter Videoversion. Der atmosphärische Titel macht schon extrem Lust auf das bald erscheinende Werk der Normannen. Sollte die ganze nächste CD nur aus Stücken in dieser Qualität bestehen, so müsste sie eigentlich einschlagen wie eine Bombe. Als Schmankerl sozusagen packen die Wikinger mit dem Remake von „Jernskogen“ ihren bisher wahrscheinlich bekanntesten Song in neuer Gewandung noch mit auf die CD. Wer die Originalversion des Titels kennt, wird zuerst etwas befremdet über den Klang der neuen Version sein, doch hat die Ausführung mit dem neuen, druckkräftigen Sound durchaus was. Hier soll definitiv niemand seines Geldes beraubt werden, man bekommt ganz schön was geboten.

Musikalisch präsentieren sich Helheim etwas abwechslungsreicher und experimenteller als auf den beiden Vorgängeralben. In der dreiteiligen „Asgards Fall“-Reihe dominieren abwechslungsreiche Arrangements und harmonische Gitarrenpassagen. Doch auch der Gesang präsentiert sich äußerst vielseitig und mit den Gastmusikern, unter denen sich zum Beispiel Hoest (Taake) und Gunnar Emmerhoff (Emmerhof And The Melancholy Babies) befinden, haben die Norweger noch eins draufgesetzt. Besonders bemerkenswert ist Titel Nummer drei, mit der dargebotenen Abwechslung und der Epik hat das Stück durchaus Potential zum neuen Aushängeschild der Gruppe zu werden. Der Songaufbau erinnert auch stark an die Glanzzeiten des norwegischen Viking Metal und an Bands wie Bathory oder auch Enslaved. Mit „Asgards Fall 2“ hat sich die Band selbst ein Denkmal gesetzt.

Der Sound ist ausgesprochen gut. Bjornar Erevik Nilsen (Vulture Industries) und Herbrand Larsen (Enslaved, Audrey Horne) zeigen sich für die Aufnahmen verantwortlich und lassen Großes für das kommende Album hoffen.

Ganz klar gehört diese CD in den Plattenschrank eines jeden Viking Metallers. Für Fans der Band ergeht sowieso eine Blindkaufempfehlung. Aber auch etwas Genrefremde dürfen gerne ein Ohr riskieren, da diese CD so vielschichtig und kurzweilig aufgebaut ist, dass man durchaus auch Freude daran haben dürfte, wenn man kein ausgesprochener Fan der Musikrichtung ist.

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