Achtung: In deinem Browser ist JavaScript entweder nicht installiert oder deaktiviert. Einige Funktionen dieser Seite stehen daher leider für dich nicht zur Verfügung.

Heidevolk: Wodan Heerst

Erstmal ein Ohr für das Ungewöhnliche bekommen
Wertung: 9.5/10
Genre: Pagan Metal
Spielzeit: 14:26
Release: 01.01.1970
Label: Napalm Records

Was hat Holland noch alles zu bieten, außer flachen Weideländern und durchaus guten Käse? Ganz klar, die Jungs von Heidevolk! Sie begeben sich auf die Reise in die germanische Mythologie und schaffen es mit immerhin sieben Mann, einen atmosphärischen Folk auf die Beine zu stellen.

Wenn man nun die Karriere der Band verfolgt, so stößt man nach ihrer Gründung im Jahre 2002 auf bisher über 100 Auftritte. Einen Durchbruch gab es auf der Tour im letzten Jahr. Unsere norwegischen Black Metal Kollegen von Kampfar und die Germanen von Gernotshagen nahmen Heidevolk unter ihre Fittiche. Diverse Festivalaktivitäten überzeugten das Publikum von den in Kettenhemd schwertschwingenden Holländer.

Selten gehört und gut vertont sind die beiden gleichzeitig clean singenden Sänger. Instrumental wird nicht nur das Standartrepertoire von Drums, Gitarren und Bass geboten, vielmehr wird der folkige Aspekt von Flöten, Violinen und Blashörnern untermalt.

Lange gebraucht und doch erschienen ist nun die MCD mit dem hochfundierten Titel „Wodan Heerst“.

Leider nur drei Lieder, aber dafür definitiv erstklassiges Material, das den Paganliebhaber um einige Erfahrungen reicher machen wird . Die Musik lädt ein, das Nebelhorn zu blasen und den Met auf die Ahnen zu erheben. Mit anderen Worten: Man begibt sich mit dem titelgebenden Song „Wodan Heerst“ in eine harmonische Interpretation der Lobsagung an Wodan, auf eine musikalisch gleitende Welle der Heroengesänge.

Zum zweiten Mal vertont wurde die jetzige Special-Version von „Het bier zal weer vloeien“.

Abends in einem Pub, die Männer stimmen ihre metgeölten Sprachrohre ganz auf durchmixte Dramamelodien, die einem das Schunkeln von ganz allein eintrichtern.

Live zum Favoriten erkoren und nun zum Abschluss der CD wieder gefunden: „Vulgaris Magistralis“. Zwar nur ein Cover der Rockband „Normaal“, aber der treibende Sound und die durchaus singbaren Refrains sind wirklich mal reichlich anders.

Die CD macht durchaus Spaß, auch wenn man erstmal ein Ohr für das Ungewöhnliche bekommen sollte und sich vom untrue erscheinenden Klargesang überzeugen muss, aber Tyr haben dies ja auch schon bei einer großen Fangemeinde geschafft.

comments powered by Disqus

Auch die unsägliche Informationspolitik kann einem den Spaß nicht verderben

Stimmungsvoller Abend mit zwei motivierten Bands

Spektakulärer Abend, der kaum zu übertreffen ist

Das Wochenende klingt mit Volldampf aus

 

 

„Das ist genau der Punkt, kein erhobener Zeigefinger“

Perfekter Tour-Abschluss, der mehr Zuschauer verdient hätte