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Headshot: As Above, So Below

Letztendlich dürfte kein Thrash Metal-Fan wirklich enttäuscht sein
Wertung: 8/10
Genre: Thrash Metal
Spielzeit: 44:41
Release: 30.05.2008
Label: Firefield Records

Headshot schimpft sich eine Thrash Band aus dem Raum Braunschweig, die sich bereits 1993 gegründet haben und eine zeitlang mit Matze Grün am Bass ein ehemaliges Mitglied von Protector (Kult!! Und leider auch R.I.P.) in ihren Reihen hatten. Recht schnell folgte nach 2 Demotapes im Jahr 1995 mit „Brain At Risk“ das Debutalbum, dem drei Jahre später die nächste Studioscheibe „Emotional Overload“ folgte.

Doch dauerte es ganze fünf Jahre, bis „Diseased“ als dritte Langrille auf den Markt kam. Ebenfalls fünf Jahre später erscheint nun auch „As Above, So Below“, das vierte Album der Thrasher, das wieder jeden Fan dieses Genres begeistern dürfte.

Veröffentlicht über das kleine Label Firefield Records brauchen sich Headshot allerdings nicht hinter Größen wie Exodus oder Destruction verstecken, die in eine ähnliche Kerbe schlagen, wie die Braunschweiger. Das heißt im Klartext: Hier wird riff-orientierter, aber dennoch technischer und aggressiver Thrash Metal geboten, der meist im Uptempo Bereich angesiedelt ist, aber genauso im Midtempo Sektor punkten kann, siehe hier zum Beispiel die Nummer „Old Patterns“, die vor allem mit einem mächtigen Drive gesegnet wurde und mich entfernt auch ein wenig an die erfreulicherweise wieder reformierten Accu§er erinnern lässt, ebenso wie das ähnlich aufgebaute „Quest For The Sun“ (bei dem der Gesang sogar ein wenig an Grave Digger erinnert).

Zum größten Teil regiert hier aber deutlich der Knüppel, was die Chose doch ein wenig eintönig werden lässt, auch wenn wie bereits oben geschrieben immerhin für ein wenig Abwechslung gesorgt wird. Die reicht allerdings leider nicht aus, um aus „As Above, So Below“ das Überfliegeralbum werden zu lassen. Ebenso wenig die Tatsache, dass sich kein Song absolut aus der stetig wachsenden Thrash Masse hervorheben kann. Lediglich das über neunminütige Titelstück kann aufgrund seiner Spielzeit und leichter Progressivität für besondere Momente sorgen.

Doch dafür gibt es immerhin elf durchgehend gute bis sehr gute Songs, die ein konsequent hohes Niveau vorweisen können, sowohl spielerisch als auch songwritingtechnisch betrachtet. Unhd wenn man mal davon absieht, dass man hier auch auf gewohnte Qualität zählen kann, dürfte letztendlich kein Thrash Metal Fan wirklich enttäuscht sein, vor allem nicht, wenn er auf die oben erwähnten Bands stehen sollte. In dem Fall wäre „As Above, So Below“ bedingungslos weiter zu empfehlen!

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