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Hatebreed: The Concrete Confessional

The world is my Trigger and I’m gonna fucking pull it!
Wertung: 8,5/10
Genre: Hardcore
Spielzeit: 33:28
Release: 13.05.2016
Label: Nuclear Blast

Achtung! Jetzt kommt es wieder knüppeldick. Die Hardcoreinstitution Hatebreed setzt an zum nächsten Paukenschlag, der auf den klangvollen Namen „The Concrete Confessional“ hört. Ob das neue Album nun eine strikte Fortführung des zuvor eingeschlagenen Weges ist, oder nicht, das soll nun analysiert werden.

Prinzipiell und grundlegend hat sich nichts geändert. Das hört man sehr schnell wenn der flache Tonträger im Schacht seine Bahnen zieht. Schon nach den ersten paar Tönen steht eindeutig fest, dass es sich bei der Scheibe nur um ein Werk von Hatebreed handeln kann. ganz typisch sind die schnellen Passagen, die sich mit Down-Tempo-Elementen in einem ewigen hin und her befinden. Im ersten Moment könnte man meinen, dass Hatebreed ein bisschen Brutalität für ein kleines Stück mehr Melodie geopfert haben.

Nach dem schon sehr kraftvollen Opener „A.D.“ kommen dann die Freunde von Gangshouts bei „Looking Down The Barrel Of Today“ voll auf ihre Kosten. in der zweiten Hälfte des Titels wird gebrüllt was das Zeug hält. Da fühlt man sich doch gleich an ältere Werke der Formation erinnert.

Ebenfalls stark mit Erinnerungen verknüpft ist die Schreierei von Jamey Jasta. Der Shouter hat sich nicht verändert. Er plärrt seine Texte nach wie vor gerade heraus und vertraut darauf, dass seine kehlig-raue Stimme alles weitere erledigt. Mit dieser Strategie kann der Frontmann live konsequent und immer überzeugen. Dieser Umstand hat sich bis heute nicht verändert. Das ist einerseits gut, weil die Stimme des Frontkämpfers ja immer auch (und besonders bei Hatebreed) ein Alleinstellungsmerkmal ist.

Auf der anderen Seite würde man sich als langjähriger Fan schon wünschen, dass gerade im Bereich Gesang einmal die eine oder andere Veränderung mit einfließt. Klar muss nicht gleich clean gesungen werden, aber ein bisschen mehr Dynamik könnte hier vielleicht wirklich nicht schaden. Konsequenterweise müssten jetzt auch die Gitarristen den gleichen Tadel erhalten, denn Hatebreed verzeichnen seit Jahren keinen wirklichen musikalischen Fortschritt.

Umgekehrt bedeutet diese Aussage aber auch, dass die Fraktion ständig ein gleichbleibendes sehr hohes Niveau an Songs abliefert. Richtige Genreklassiker sind nicht so dicht gesät, aber dafür gibt es seit Jahren gute Alben, die meist von der ersten bis zur letzten Nummer etwas zu bieten haben.

In diese Kette reiht sich auch das aktuelle Werk ein. Die neue Platte bietet nicht viel unerwartetes. Dies gilt genauso im positiven wie im negativen Sinne. Fans der Formation dürfen also durchatmen. „The Concrete Confessional“ ist nun kein Jahrhundertwerk, aber für jede Menge Unterhaltung dürften die Stücke schon sorgen. Alleine die Dichte an empfehlenswerten Stücken dürfte hier schon für sich sprechen. Mit ganzen sechs Tipps ist fast jedes zweite Lied auf der Scheibe als Anspielvorschlag markiert. Das kommt auch selten vor.

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