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Hatebreed: Supremacy

Hinterlässt leider einen leicht zwiespältigen Eindruck
Wertung: 7.5/10
Genre: Hardcore, Moshcore, Metalcore
Spielzeit: 36:28
Release: 25.08.2006
Label: Roadrunner Records

Hatebreed sind wohl das Aushängeschild in Sachen Moshcore / Hardcore und den Genre - Fan, der bislang vollkommen an den fünf Jungs aus Connecticut vorbeigekommen ist, will ich erst einmal sehen. Mit ihren vier bisherigen Veröffentlichungen konnten sich die Mannen um Ausnahmeshouter Jamey Jasta in die Herzen der Fans knüppeln und diese werden auch an “Supremacy” viel Freude haben, da Hatebreed auf dem nunmehr fünften Longplayer genau das präsentieren, was ihre Fans von ihnen erwarten: extrem aggressive Shouts, halsbrecherische Riffs, alles plättende Midtempo - Dampfwalzen oder Kompromisslosigkeit ohne jegliche Verschnaufpause; um nur einen kleinen Einblick in die potentiellen Erwartungen zu gewähren.

Natürlich ist die Musik des Quintetts nicht unbedingt für jede Lebenslage geeignet, aber sie ist die perfekte Therapie, um seinen Frust oder seine Wut über Gott und die Welt zu bewältigen.

Mit “Defeatist” steht gleich zu Beginn eine solche Hasstirade an und sollte jeden Freund der Band sofort mitreißen können, denn nach einem ca. 30 - sekündigen Intro aus der Konserve, bolzen Hatebreed so dermaßen drauflos, dass es einem Fast den Atem raubt. Dieser Song und der hasserfüllte Chorus ist somit das Beste, was ich von dieser Band bisher überhaupt gehört habe und diese Meinung werden mit Sicherheit einige von euch teilen. Das folgende “Horrors Of Self” beginnt für Hatebreed - Verhältnisse sogar recht melodisch, doch verwandelt sich mit fortschreitender Spielzeit zu einem wahren Midtempo - Riffmonster und steht dem genialen Opener in nichts nach. Doch spätestens mit “To The Threshold” schrauben sie das Tempo wieder nach oben. Dieser Song lebt von seinen ständigen Taktwechseln und seinen atemberaubenden Breaks, die es in sich haben. Ähnlich kraftvoll dröhnen “Give Wings To My Triumph” und “Destroy Everything” (der Songtitel spricht Bände) aus den Boxen und bereits jetzt kann man davon ausgehen, dass diese Songs den Fans auch live alles abverlangen werden.

Der Großteil der übrigen Songs (z.B. “The Most Truth” oder “As Diehard As They Come) weiß ebenfalls zu überzeugen. Allerdings kann man “Supremacy” nicht von Kritik verschonen, denn zeitweise vermisst man einfach die nötige Abwechslung oder die erforderliche Kreativität, die ein Album zu etwas ganz Besonderem machen. So gut viele der Songs auch sind - darüber braucht man erst gar nicht diskutieren -, aber dadurch, dass sie sich streckenweise dermaßen ähnlich sind, schwindet doch die Motivation sich diesen Songs, Wochen, Monate oder sogar Jahre zu widmen.

Des Weiteren gehören Songs wie “Mind Over All”, “Divine Judgement” oder “Never Let It Die” lange nicht zu den Highlights des bisherigen Schaffens der Band. Es sind zwar annehmbare Songs, aber auch nicht mehr als “Hatebreed - Standard”.

Fazit: “Supremacy” hinterlässt leider einen leicht zwiespältigen Eindruck. Zwar geben Hatebreed alles und viele der insgesamt 13 Songs sind wirklich klasse, allerdings verlaufen diese zu sehr nach ein und demselben Schema, was “Supremacy” teilweise die Fahrt nimmt. Den Fans wird es trotzdem gefallen!

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