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Hate Force One: Wave Of Destruction

Old-School-Brett nach Schema F
Wertung: 6,5/10
Genre: Death Metal
Spielzeit: 32:55
Release: 21.06.2013
Label: Bret Hard Records / SAOL / H'Art / Zebralution

Die neue Hate Force One-Scheibe ist eines jener Alben, welches den Rezensenten in einen altbekannten, leider immer wiederkehrenden Zwiespalt bringt - und der lautet: musikalisch solide (positiv), aber absolut nicht innovativ (verständlicherweise negativ). Auf "Wave Of Destruction" zockt der NRW-Fünfer aggressiv aufgebauten, meist im Midtempo angesiedelt Old-School-Kram nach amerikanischem und skandinavischem Vorbild, der jedoch am Ende in so viele Schubladen gleichzeitig passt, dass man ihn im großen Regalsystem des internationalen Death Metals kaum mehr wiederfinden wird. Oder anders gesagt: "Wave Of Destruction" scheint insgesamt doch recht austauschbar zu sein.

Aber was will man den Herrschaften grundsätzlich anlasten? Dass sie den Groove beherrschen? Dass sie ihr Brett mit genügend Dampf bearbeiten? Oder vielleicht doch, dass sie ab und an mit ein paar aggressiven, forschen Spitzen für Abwechslung sorgen und ihr Material vor der Eintönigkeit bewahren? Nüchtern betrachtet ist das Debüt ein anständiges, das weder in der Performance, noch beim Sound nennenswerte Defizite aufweist. Insbesondere die Rhythmusarbeit ist sehr gefällig, erinnert bisweilen an die Niederländer von Asphyx, wenngleich Hate Force One nicht mit deren Brachialität ausgestattet sind. Dieses kleine Manko ist womöglich aber ein Entscheidendes; die Band muss nicht dringend völlig individuell klingen, solange wirklich mit Inbrunst und spürbarer Leidenschaft gearbeitet wird. Hier und dort fehlen einfach die Impulse, die das letzten Endes eher unspektakulär anmutende, alles in allem einfach viel zu identitätslose Material weiterbringen könnten. Dass Schädelspalter wie "Payback", "Before The War" oder "Sick Philosophy" vor allem live ihr Ziel nicht verfehlen werden, steht zwar immer noch außer Frage, aber mit ein bisschen mehr Engagement hätte man diese Eigenschaft für alle zehn Tracks herausschlagen können. Aber noch einmal: "Wave Of Destruction" ist kein echter Fehltritt und auch kein Griff ins Klo. Die Scheibe leidet schlichtweg darunter, dass sie ihre Wurzeln nicht nur stark betont, sondern gelegentlich auch zu deutlich zitiert. Wer Innovation nicht benötigt und Midtempo-Death liebt, darf sicherlich mal reinhören; wer aber einfach mehr braucht als ein grundsätzlich sehr anonymes Todesblei-Album, kann gerne seine Kröten beisammen halten.

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