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Guernica: Guernica

Durchschnittliches Album der Italien-Rocker
Wertung: 5/10
Genre: Italien Rock
Spielzeit: 49:45
Release: 01.01.2005
Label: My Kingdom Music

Offiziell gibt es die italienische Rockkapelle Guernica seit Januar 2002. Inoffiziell musizieren die sieben Herren ABER bereits seit dem Jahre 1995 miteinander. Allerdings mit dem feinen Unterschied, dass man in den Jahren 1995 - 2002 vornehmlich Coverversionen innerhalb des süd-italienischen Raumes zum besten gab.

Nach der Demo-CD “Senza Censura“ (2002) und dem regulären Erstlingswerk “Senza Sudare“ (2004), meldet sich die Combo um Leadsänger Tony D´Alessio mit dem dieses Mal selbstbetitelten “Guernica“ zurück. Eingespielt und produziert wurde das Album in den heimischen “Zapping Sound“ - Studios, in denen schon Bands wie Nude, Heimdoll und Lost Innocence ihr Unwesen trieben.

Den Stilmix auf “Guernica“ zu klassifizieren, fällt alles andere als leicht: Geboten wird hier nämlich ein ziemlich obskurer Mischmasch aus Progressive Rock, Funk, Pop, Jazz und traditionellen, französischen (!) Folklore-Elementen. Gesungen wird - bis auf das französische “Les Yeux“ - nur in der italienischen Landessprache. Was es demzufolge für mich unmöglich macht, auf die dargebotenen Textinhalte einzugehen.

Die ersten drei Titel “Picasso“, “Venus“ und “Di Raffinata Inconsistenza“ sind allgemein hin recht nette und unterhaltsame Progressive Rock - Nummern, mit südländischem Touch. Tony´s Stimmorgan ist hierbei relativ experimentell eingefangen worden und will sich demzufolge auch erst einmal nicht so recht in den Gehörgängen festsetzen. Doch nach mehrmaligen Durchläufen kann man sich durchaus mit seinem verwegenen Gesang anfreunden. Der bereits vorhin kurz erwähnte Song “Les Yeux“ schafft es allerdings locker, mir sämtliche Zehennägel in den Stiefeln aufzurichten: Französische Folklore ist ja allgemein hin schon so eine gewisse Geschmackssache für sich. Aber diese italienische Version davon ist nun wirklich zum Davonlaufen. Es ist wirklich schon lange her, dass ich so etwas Kitschiges und trashig-überladenes Stück Musik vernehmen „durfte“. Einfach richtig schlecht! “Andrenocromo“ ist eine sehr warme und kraftvolle Ballade im Progressive Rock - Stil und zugleich auch der beste Track auf dem Album. “Icaro“ zieht dann mit seinen intensiven Gitarren- und Bassrhythmen wieder deutlich das Tempo an, bevor “Guernica“ in dem süffigen Piano-Schmankerl “Eden“ sein Ende findet.

Guernicas zweites Fulltime-Werk ist zwar insgesamt betrachtet auch nicht gerade der ganz große Wurf geworden, aber zumindest ist nach der qualitativ recht durchwachsenen ersten Hälfte eine deutliche Steigerung erkennbar. ...oder wie würden es der gemeine Franzose jetzt wohl formulieren? C´est la vie!

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