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Guardians Of Time: A Beautiful Atrocity

Eine wunderschöne Untat
Wertung: 8.5/10
Genre: Heavy Metal, Power Metal
Spielzeit: 50:56
Release: 15.04.2011
Label: Mayhem Music

Guardians Of Time werfen mit „A Beautiful Atocity” nun schon ihr drittes Album auf den Markt, auf dem sie wieder ihre explosive Mischung aus Heavy, Melodic und Power Metal präsentieren.

„A Beautiful Atrocity” ist ein Album mit 13 Songs, die überzeugen können und dem Hörer kurzweiligen Hörspaß bescheren. Vor allem muss man den Anfang des neuen Outputs von Guardians Of Time erwähnen, denn dieser hat es in sich: Mit den Tracks „Perverse Perfection“, „God v2.0“, „Monster“ und „Altered In Red“ kann die Fünf-Mann-Band sich in ein sehr gutes Licht rücken. Die Songs bestechen mit gutem Riffing, eingängigen Gitarrenmelodien, einer klasse Gesangsleistung sowie mit catchy Gesanglinien.

„Perverse Perfection“ braucht kurze Zeit, um aus eher schleppenden Heavy Metal-Riffing herauszukommen, doch dann entpuppt sich der Song als echter Hit. Er besticht durch gute Gitarrenarbeit und eine noch bessere Gesangleistung. Im Refrain entfacht der Song dann seine ganze Wirkung, die sicherlich jeden Fan der Band mitreißt: klasse Vocalparts, die genau zur Musik passen. An einigen wenigen Stellen werden auch dezent Growls eingesetzt, zur Verstärkung der Cleanvocals und zum Betonen einzelner Parts.

Der Track „Monster“ ist vielleicht der abwechslungsreichste Song der Platte. Gewohnt gute Gitarrenarbeit erwartet den Metalfan. In „Monster“ werden wieder stellenweise Growls eingesetzt, nur umso gleich von wunderbar vorgetragenen clean Vocals abgelöst zu werden. Zur Verstärkung der Atmosphäre des Songs setzten Guardians Of Time im Refrain Pianospuren ein, um im Anschluss in einen eher fast schon progressiven Abschnitt zu gleiten. Man muss den Norwegern auf „A Beautiful Atrocity“ sehr gutes Songwriting attestieren, sie greifen schon auf viel Erfahrung zurück, die sie in ihrer Band seit 1997 sammeln konnten.

Doch Guardians Of Time können auch anders: Mit dem Tack „Sleep Eternal“ zeigen sie sich von einer ruhigen, eher emotionalen Seite, die ihnen jedoch auch gut steht. In diesem Song kann der Hörer noch einmal mehr die klasse Stimmgewalt des Sängers der Norweger bewundern – Hut ab! Allerdings zündet dieser Song nicht sie wie typische Guardians Of Time-Hits.

Eine weitere Überraschung hält das Album noch zum Abschluss parat. Der Track „The Man“ will so überhaupt nicht ins musikalische Konzept von Gurdians Of Time passen - ein Rocksong aus früheren Jahrzehnten, so scheint es, und dieser ist natürlich alles andere als Metal. Der Track hat zwar etwas, jedoch sollte er nicht auf diesem Album zu finden sein, denn mit Backgroundchor, Rockmelodien und einer simpel erscheinenden Songstruktur kann dieses Lied nicht überzeugen.

Lyrisch gesehen ist „A Beautiful Atrocity“ ein Konzeptalbum, es handelt von Jeffrey Callahan, einem zu Tode Verurteilten, den der Hörer auf seinen letzten Stunden begleitet, ein interessanter Ansatz, der Hochspannung verspricht. Den musikalischen Stil der Band lässt sich in den Schubladen des Melodic Metal und des Heavy Metal einordnen. Instrumentell ist die Band nicht dem Power Metal unterzuordnen, der Gesang jedoch schon eher, da wir öfter hochwertige high-pitched Vocals hören.

Guardians Of Time legen mit „A Beautiful Atocity“ ein schnörkelloses und hochwertiges Album vor. Die Musik präsentiert sich als eine Einheit und begeistert sicherlich viele Fans. Metalheads, denen die Band schon bekannt ist, werden sich über diesen Output freuen, da er viele Hits enthält. Gleichzeitig werden die Norweger aber auch viele neue Fans dazugewinnen können, denn dieses Album bietet wirklich viel.

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