Achtung: In deinem Browser ist JavaScript entweder nicht installiert oder deaktiviert. Einige Funktionen dieser Seite stehen daher leider für dich nicht zur Verfügung.

Grandchaos: Open Source

Sicher ein Debüt?
Wertung: 1.5/10
Genre: Minimal Electro
Spielzeit: 62:43
Release: 01.04.2008
Label: Urgence Disk Records

Trotz bereits einiger Veröffentlichungen kann „Open Source“ – laut Band – als erstes richtiges Album angesehen werden. Doch bei allem Respekt vor der Arbeit des Belgiers – ich würde dies an ihrer Stelle nicht allzu sehr an die große Glocke hängen, denn ob man auf dieses Werk stolz sein kann, ist in der Tat äußerst fraglich.

Mit einem lahmen Techno-Beat-Intro namens „The Ghost“ beginnt die CD, um neben „The Ghost“ noch weitere Schrecken wie „The Enemy“ oder einen „Ultra Dark Day“, als auch einen „Ultra Rainy Day“ auf den Hörer loszulassen.

Vermutlich ist der bekannteste Song des Projekts „Dream Factory (Bak III Remix)“, der 2005 auf dem „Interbreeding VII“-Sampler erschien und auch in diversen Clubs gespielt wurde. Doch leider ist dies ein Remix – somit klingt das Album anders als aufgrund der Club-Erfahrungen erhofft, nämlich um einiges kälter, unmelodiöser und monotoner.

Auch der leicht verzerrte Gesang ist ermüdend und trostlos, was aber immerhin zum Rest der Musik passt.

Der – wenn auch verhältnismäßig niedrige – Höhepunkt der CD ist der „Nord Electro“. Hier werden häufig härtere Sequenzen eingespielt, die dem Song einen gewissen, einprägenden Touch verleihen und das Klanggerüst nicht allzu kahl erscheinen lassen.

Da Grandchaos im Bereich des Minimal-Electros angesiedelt ist, besinnt sich das Projekt somit zurück zu den Ursprüngen der Electro-Szene – was an sich immer wieder interessant ist: Musik im alten Stile, doch in der Neuzeit angefertigt. Leider gab es damals schon bessere Platten dieses Genres, denn die 14 Songs dieses Albums tröpfeln zu eintönig vor sich hin und wirken sowohl ideen- als auch leblos.

Auch das Mastering von Geert De Wilde (IC 434 etc.) mag da nicht mehr viel zu retten – aber was will man bei Minimal-Electro denn auch großartig mastern? Diese CD ist – wenn überhaupt – nur eingefleischten Minimal-Fans zu empfehlen, die sich an den guten CDs des Genres satt gehört haben und sich nun auf die Entdeckungsreise in den musikalischen Underground begeben wollen.

comments powered by Disqus

Werkschau einer der größten und einflussreichsten Rockbands aller Zeiten

Wie mit einer Ex-Freundin

Willkommen in der Husumer Sauna