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Gorgoroth: True Norwegian Black Metal - Live in Grieghallen

Ein neues Studioalbum wäre mir lieber gewesen!
Wertung: 99/10
Genre: Black Metal
Spielzeit: 31:13
Release: 23.06.2008
Label: Regain Records

Gorgoroth wurden im Jahre 1992 von Gitarrist Infernus zusammen mit Drummer Goat Pervertor und Sänger Hat gegründet, welche dann auch bald die Demos „A Sorcery Written In Blood“ (1993) und „Promo '94“ (1994) aufnahmen. In wechselnder Besetzung nahm man dann die ersten 3 mehr oder minder erfolgreichen Alben „Pentagram“, „Antichrist“ und „Under The Sign Of Hell“ auf, bis dann im Jahre 1998 der charismatische Frontmann Gaahl zur Band hinzu stieß, den man zum ersten mal auf der Scheibe „Destroyer – Or About How to Philosophize With the Hammer“ hören konnte. Beim nächsten Mal („Incipit Satan“ – 2000) war dann auch Bassist King ov Hell zum ersten Mal mit dabei, wobei für viele dieses Dreigestirn das ultimative Line-Up für Gorgoroth darstellten sollte. Auch war ein stilistischer Wechsel deutlich merkbar. So verwunderte es dann wenig, dass 2003 das Album „Twilight Of The Idols (In Conspiracy With Satan)“ vollständig von King Ov Hell komponiert wurde. Doch alles hat ein Ende und im Oktober 2007 wurde Gorgoroth zweigeteilt. Gaahl und King ov Hell verkündeten, dass sie Infernus aus der Band geschmissen hätten, der Geschasste wiederum behauptete, er habe die Band gegründet und würde die Band ebenfalls fortführen, so dass es momentan zwei mal Gorgoroth gibt.

Was es aber mit „Live in Grieghallen“ auf sich hat bleibt fraglich. Laut Info wurde die Scheibe live in den Grieghallen Studios Ende 2007 / Anfang 2008 aufgenommen, sprich nach dem oben erwähnten Streit. Dennoch sind hier sowohl Sänger Gaahl als auch Gitarrist Infernus darauf zu hören, wobei Bassist King ov Hell fehlt, dessen Parts kurzerhand Infernus übernahm. Mit Teloch (der aktuell auch zum Live-Line Up der Gaahl / King ov Hell Version von Gorgoroth gehört) an der Gitarre und Garghuf an den Drums fand man zwei geeignete Session Musiker, die bei den Aufnahmen aushalfen.

Von der Atmosphäre her erinnert mich das ganze an sehr gut produzierte Proberaum Aufnahmen. „Live Undead“ von Slayer huscht mir auch öfters als einmal durch den Sinn, vor allem auch, was die Spielzeit anbelangt, denn knapp 31 Minuten bei acht Songs sind echt ein Witz! Laut Aussage handelt es sich hierbei um die essentiellen Songs der Band, die hier live im Studio performt wurden. Mann, wie toll! Würden die mal lieber in die Eisen kommen, als so nen halbgaren Dünnschiss hier von sich zu geben. „Destroyer“, „Forces of Satan Storms“, „Revelation of Doom“, „Unchain my Heart!!!“ und “Possessed by Satan” sind natürlich Klassiker aus dem Backkatalog der Norweger, aber entweder hätte man sich durchgerungen, doch mehr als nur acht Songs zu bieten – Songs dafür gäbe es ja zahlreich oder man hätte die Aufnahme als Bonus irgendwo beigelegt. Aber dafür dann 13 – 17 Euro (je nach Anbieter) ist dann doch ´ne Frechheit.

Somit kann ich „Live in Grieghallen“ nicht einmal für Fans wirklich weiter empfehlen, geschweige denn für irgendjemanden anderen. Wartet lieber auf das nächste Studioalbum, egal von welcher Besetzung!

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