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Godslave: Whatever We Want

Status Quo in grün?
keine Wertung
Genre: Thrash Metal / Thrash`N´Roll
Spielzeit: 23:04
Release: 25.09.2015
Label: Green Zone Music (H'ART)

Dass die Jungs von Godslave durchaus verrückte Hunde sind, wissen ihre Fans sicherlich. Diverse Berichte zeugen davon, dass die Band mit ihrer Affinität zur Farbe grün durchaus Humor hat und auch mal gerne ungewöhnliche Schritte geht. Den ungewöhnlichsten Weg bisher haben die Saarländer aber sicherlich nun mit ihrer EP "Whatever We Want" eingeschlagen. Da hat sich das Quintett nämlich überlegt, wie man die Wartezeit auf das nächste Album verkürzen könnte und hat einfach mal eine Platte mit Status Quo Covern aufgenommen. Frei nach dem Motto: "Was würde wohl keine andere Thrash Band machen?" ist dann die sechs Songs umfassende Zusammenstellung entstanden.

Alleine mit dieser Herangehensweise können Godslave schon punkten. Das Projekt ist so wunderbar gestört, dass man die Platte mit Sicherheit nicht durchhören kann, ohne mindestens einmal zu schmunzeln. Ein großer Pluspunkt ist dabei der Umstand, dass die Truppe nicht so viel Wert auf eine genaue Kopie gelegt, sondern eher der eigenen Kreativität grünes Licht gegeben haben.
So startet man locker flockig mit der Nummer "Caroline" und swingt sich so durch die kompletten sechs Titel.

Dabei erweisen sich "Is There A Better Way" und "To Far Gone" neben dem Opener als wahre Partykracher, die es ganz schön in sich haben. Mit "Down Down" macht man dann auf furiose Art und Weise das Fass zu. Der Song, der wohl zu den bekanntesten von "Status Quo" gehört, passt perfekt als Abschluss dieser gelungenen Rock`N´Roll Adaption.

Da die Scheibe aber nur 23 Minuten läuft kann man den CD-Player nicht nach einem Durchgang wieder schlafen schicken. Ab in die zweite Runde. Dieses Mal nur lauter. Nachdem man sich genug gefreut hat, dürfte dem geneigten Godslave-Hörer auffallen, wie sehr Sänger Thommy sich in diese Rockschiene hinein versetzen kann. Er rockt, als hätte er nie im Leben etwas anderes gemacht und überzeugt dabei auf ganzer Linie. Das sollte allen Kritikern, die bisher über den sympathischen Sänger hergezogen sind, einmal zu denken geben.

Fans der Band werden die Scheibe bestimmt schon im Regal stehen haben. Allerdings kann man im Fall Godslave nicht müde werden, die Truppe auch weiter anzupreisen. Die Saarländer zeichnen sich schon immer durch eine gehörige Portion Talent und Witz aus. Mit "Whatever We Want" beweisen sie abermals, dass beide Kontingente nicht im Geringsten ausgeschöpft sind.

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