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GodHateCode: Aeons

"Straight in the face brutality!"
Wertung: 6/10
Genre: Death Metal
Spielzeit: 32:20
Release: 04.04.2008
Label: Maintain Records

“Old school death metal meets modern and straight in the face brutality!“ Das ist doch mal eine Aussage! Hinter GodHateCode verbergen sich Musiker aus Bands wie Grave, Distaste, Avulsed oder auch Eisblut, die sich im Laufe der gemeinsamen Touren in den letzten 15 Jahren angefreundet und sich nun entschlossen haben, eine Band zu gründen. Die gewählte Stilrichtung sollte bei den musikalischen Stationen der Bandmitglieder wohl keine große Überraschung sein – es wird geknüppelt, was das Zeug hält, nur aufgelockert von gelegentlichen melodischen Einschüben.

Die erste Nummer „Crawl Down To Zero“ zeigt dann sofort, dass keine Gefangenen gemacht werden. Ex-Grave Drummer Pelle Ekegran darf sich richtig austoben und unterlegt die von toller Gitarrenarbeit angetriebene Nummer mit der richtigen Härte. Armin Schweiger von Distaste bewegt am Mikro eher in höheren Gefilden (was man beim Death Metal eben „hoch“ nennen kann) und growlt nur selten. Das dann allerdings so tief, dass er sich auch auf einer alten Kataklysm Scheibe gut gemacht hätte.

Das nachfolgende „Deathlike God Complex“ hat nicht nur einen coolen Titel, sondern ist auch einer der besten Songs von „Aeons“. Die Band geht hier teilweise etwas grooviger zur Sache und punktet mit tollen Leads von Gitarrist Wolfgang Rothbauer.

Und nachdem der dritte Song auch in dieselbe Kerbe haut und der Hörer sich wundert, ob das Album nicht ein wenig abwechslungsarm ist, präsentieren die Jungs das deutsche „Seelenkalt“. Völlig vom Gaspedal gehen sie natürlich auch hier nicht, aber die Nummer ist eindeutig die melodischste des ganzen Albums und ist eine willkommene Auflockerung.

Leider gehen GodHateCode danach ein wenig die Ideen aus, denn die im Schnitt 3 Minuten langen Songs gleichen sich teilweise sehr. Außerdem sind sie häufig so schnell wieder vorbei, wie sie begonnen haben, was nicht gerade für Wiedererkennungswert sorgt. Aus diesem Grund sehe ich nicht viel, was die Band aus der unüberschaubaren Masse an Death Metal Bands herausstechen lässt.

Fazit: Prinzipiell ist das hier aber ein Fest für Old School Death Metal Fans. Und es verbergen sich immerhin drei richtige Kracher auf „Aeons“, was für ein Debüt (auch wenn es allesamt schon erfahrene Musiker sind) doch eine ganz gute Ausbeute ist. Man sollte GodHateCode zumindest im Auge behalten!

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