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God: Hell & Heaven

Ein echtes Ärgernis
Wertung: 2.5/10
Genre: Pagan Metal, Viking Metal
Spielzeit: 26:24
Release: 18.05.2006
Label: Khaeotica Productions

"God" also? Hmm, ich weiß nicht, ob ich den Bandnamen jetzt besonders kreativ oder einfach nur albern finden soll! Ist aber auch egal, denn darum soll es ja nicht gehen. "Hell And Heaven" stellt so etwas wie eine Auferstehung der portugiesischen Band dar, die (laut Infoblatt!) "formerly a cult Gothic Band" war. Den Namen dieser ominösen Kultband behalten Khaeotica Productions aber für sich. Nun ja, auch das ist nicht wichtig, soll es doch hier um den "barbarian Viking Metal" von GOD gehen. Und das ist jetzt wirklich nicht mehr kreativ, denn dieses Genre quillt ja derzeit völlig über. Ob GOD sich dennoch behaupten können? Nach nur einer MCD ist das nur schwer zu sagen.

Einen gewissen Exotenbonus haben sie natürlich schon, denn welche Band singt schon neben englisch auch auf portugiesisch und rumänisch?! Das ist aber auch das einzig besondere an der Musik, denn sonst klingt das Ganze wie eine geringfügig andere Version von No Man's Land. Was bedeuten soll, dass zwischen den einzelnen Songs (zu denen mir übrigens noch nicht mal die Namen vorliegen) so gut wie keine Unterschiede bestehen. Sicher, nach ausführlichem Reinhören habe ich schon das ein gute Riff entdeckt, aber das war mir schon bei No Man's Land zu wenig, und das ist es mir auch bei GOD.

Und so dümpeln die ersten 2 Lieder erschreckend belanglos vor sich hin, bis bei Track 3 ein wenig der Bombast ausgepackt wird. Und das ist auch gut so, denn Lied Nummer 3 (ich hasse es, keine Namen zu wissen) geht als eindeutig bestes über die Ziellinie. Da kann noch nicht einmal der übertrieben theatralische cleane Gesang etwas ändern. Dafür erwischt mich die anschließende Ballade aber schlimmer als eine eiskalte Dusche an einem Dezembermorgen. Es tut mir leid, aber der Gesang klingt wie eine Mischung aus Pavarotti und Kermit dem Frosch und verwandelt eine langweillig geklimperte Ballade in ein echtes Ärgernis.

Beim letzten Lied singt dann sogar noch ein Gastsänger mit, was entweder eine tiefer singende Frau oder einfach nur ein Power Metal Sänger ist (ich mag Power Metal, bevor das einer denkt), während im Hintergrund dezente Motorradgeräusche (???) zu hören sind. Entschuldigt, aber dieses Lied überlastet mich. Und dieser Gesang...nein danke, das klingt wie Fernando Ribeiro (Moonspell) nach der Wurmkur.

Mein Review liest sich wirr, aber das passt schon zur Musik. Ich weiß manchmal gar nicht, worauf die Band überhaupt hinaus will. Keine Ohrwurmmelodien wie Amon Amarth, keine Mitgröhl-Refrains wie Ensiferum und keine brachialen Nackenspalter wie Unleashed! Da stellt sich doch die Frage: Wer braucht eine weitere Viking/Pagan Metal Band, die keine dieser drei Kriterien erfüllt?! Eben...Bei GOD bleib ich weiter Atheist!

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